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ihrer Oxyde, Auflö'sungsmittcl und Reagentien. 89
Die Arseniate einen branncn.
Kaliumoxyd einen schnmlzigbrannen; das Carbonateinen weifsen.
Schwefelsäure einen weifsen krystalliriischen, bei 80-facher Verdünnung.
Zink, Merkur etc. fallt es metallisch, letzteres inglänzenden Blättern.
§. 76.Gold 19,277.
Das Gold, kömmt gediegen für sich, auch in Ver-bindung mit etwas Silber, Eisen, ferner mit Tellur,Blei etc. tat Blättertellur; mit Tellur und Silber imSchrifttellur vor. Als sehr geringer Bestandteil in demSchwefelkies.
Die Gewinnung des Goldes geschieht, wie die desSilbers, durch Amalgamation.
Das grüne Protoxyd des Goldes erhält man durchZersetzung des Goldprotochlorids mittelst Kaliuinoxydsund schnellen Sammeins und Trocknens des Präeipitals.Es nähert sich in einigen Eigenschaften den Suboxyden,und enthält 96,13 Procent Gold.
Das braunschwarze Oxyd, durch Fällung aus derGolddeulochloridsolution mittelst Magniumoxyds, Aus-waschen des Products mit Wasser und etwas Hydro-chlorsänre, so lange närnlich, als das Durchgelaufenenoch gelblich erscheint, Entfernung alles Magniumoxydsmittelst verdünnter Salpetersäure. Das Product ist hy-dralisch, nicht aber, wenn man concentrirte Säure an-wendet. Die Fällung des Oxyds kann auch durch Ka-liumoxyd geschehen, wenn man davon nicht bis zur(gänzlichen Zersetzung binznmisrht und selbiges durchleilses Auslaugen von aller Ilydrochlorsäure befreiet.Es erscheint, an der Luft getrocknet, braun, und enthält89,23 Procent Gold.
Auflüsungsmiltel des Goldes ist die cblorsalpetrigcSaure. Was die Schwefel- oder Salpetersäure an Gold-oxyd aufgenommen hat, fallt durch Verdünnung wiederans. Das Wenige, was in Gesellschaft von andernOxyden mehr davon aufgenommen wird-, wird ebenfallsdadurch völlig niedergeschlagen. -