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86 2. Abselui. Darstellung der Elemente, Bereitung
§■ 73.Platin 21,74.
Da6 Platin kflnmt gediegen vor in gröfseren Klum-pen, übrigens als Gemenge mit Palladium, Rhodium,Osmium, Iridium, Kupfer, Blei; ferner in einzelnen Kür-nern mit Indium und Osmium innig verbunden.
Reines Platin wird durch Glühen des Chlorplatin-ammoniums als graue schwammige Masse, die man noch-mals auflöset und wiederum zu Chlorplatiuaminoniummacht und glüht, gewonnen. Zur compacten Masse istes nur durch besondere Bearbeitung zu bringen.
Das Protoxyd durch Zersetzung des Protochlorpla-tins mit Kaliumoxyd in der YSärme, wodurch es alsschwarzes Pulver erscheint. Es verhält sich gegen ei-nige Säuren wie ein Suboxyd, und führt 92,4 ProcentPlatin.
Das hellbraune Oxyd durch Entmischung desPJatin-oxydnilrats mittelst Natriumoxyd, und Absonderung derersten Hälfte des Niederschlags (indem die andere einbasisches Salz ist). Es ist amphoterischer Natur, undenthält 85,87 Proc. Platin.
Auflosnn^smittel des Platins ist die chlor SalpetrigeSaure, des Proloxyds Salpetersäure, Essigsäure, desOxyds Hydrochlorsäure, Salpetersäure, auch Kaliumoxyd.
Hauptreagentien für das Platin sind:
Chlorammonium, welches in derSolu/ion des Deuto-thlorplalins noch bei 200facher Verdiinnung ein gelbesPräcipitat von Chlorplatinammoninm liefert.
Kaliumsalze, wie oben; das Präcipitat ist ein gelb-rolhes kryslalh'nisches Pulver von ChlorplatinkaKnin.
Hydrosuliuride fällen es schwarz.
Zinkprotochlorid, rothbraun,
Phosphor und Metalle schlagen es sauerslofffreinieder.
§. 74.
Blei 11,352.
Das Blei ist bis jetzt nicht gediegen in der Natur ge-funden; als S ulfurid aber im Bleiglanz, Bonrnonit etc.,als Chlorid im Hornblei, als Oxyd ini rothen Blei-oxyd, als Carbonat im Weifs- und Schwarzbleierz,