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2, Abt. 1 (1829)
Entstehung
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79
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ihrer Oxyde, Anflösungsmittel und Rcagentien, 79

behandelte Auflösung des PJatinsandes in chlorsalpe-triger Saure durch Zink zersetzt, der entstandenemetallische Niederschlag wiederum in gedachter Säure

felüst, die Solution mit dem Dreifachen des präcipiflrlenletalis an Ghlornatrinm zur Trockne angeraucht, undder Rückstand — Chlorplatihnatriam und ChJerrnodium-natrium — mit Weingeist von 84 Proc. digerirt; die-ser läfst Rhodiumdoppclsalz zurück, aus welchem, nachgeschehener Salution das Rhodium durch Zink alsschwarzes Pulver niederfallt.

Das schwarze Protoxyd erhält man durch massigesGlühen des Metalles an der Lull, wodurch es sich mitdem Protoxyd belegt. Letzteres reducirt sich wiederin höheren Fenersgradcn. Es ist basisch, Riebtunlösliche "V erhindungenRhodium.

aber

Es enthält 93,71 Procent

Das flohfarbenc Mitteloxyd durch Schmelzen deszerkleinerten Rhodiums mit Kaliumoxyd, und dem Zn-satz von etwas Nitrat desselben, Auslaugen und Dige-stion mit Salpetersäure. Es ist als Genieng von Prol-und Peroxyd anzuschn, übrigens verhält es sich ampho-terisch, und fuhrt 88,24 Proc. Rhodium.

Das schwarze Peroxyd ist nicht ans den beideners-teren darzustellen, sondern durch Fällung aus demoben erwähnten Chlorrhodiumnalrium zu Hydrat. Eskömmt dein Eisenoxyd im Aenlsern nahe, wird aber inder Hitze schwarz und beim stärkeren Glühen zu Prot-oxyd reducirt. Es dürfte 81,15 Proccnt Rhodium ent-halten.

Auflösungsmittel des Metalls, wenn es mit andern,jedoch nicht mit Blei und Gold legirt war, ist die chlor-salpcinge Säure.

Um Protoxydsnlfat und Prolochlorrhodium zu er-halten, wird das Mittcloxyd mit concentrirtcr Schwefel-säure oder ilydrochlorsaure digerirt; im letztern Fallentwickelt sich Chlorrhodinmoxydsulfat, und Deuto-chlorrhodiuin gewinnt man durch Auflösung des Peroxydsin Schwefelsäure oder Ilydrochlorsaure.

Hauplrcagenlien für das Rhodium als Deutochlo-rid, sind:

Hydrolhionsäure und Hydrosülfuride, welche esschwarzbraun fällen. ^|