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52 2. Abschn. Darstellung der Elemente, Bereitung
Man erkennt es und schätzt seine Menge in denSalzen, am leichtesten durch Chlorplatin nnd Weinsaure,bei möglichst concentrirter Solution; sonst auch durchAlumiumoxydsulfat. Siehe diese Reagentien.
Da auch Ammoniaksalze mit dem Chlorplatin sowohl, alsdem erwähnten Sulfate, Niederschlage hervorbringen können,so kann, wo es angeht, das zu prüfende Salz vorher erst ge-glüht werden.
Das Kaliumoxyd wird von allen Säuren aufge-'nommen und bildet gröfstentheils sehr lösliche Salze da-mit; es enthalt 83,05 Procent Kalium.
§. 45.
Magnium.
Das Magnium wird sauerstofffrei im Fluormagniumtmd im Chlormagninm der Mineralwässer angetroffen,sonst als Oxyd im natürlichen Sulfat (Bittersalz), imPhosphat (Wagnerith, Lazulilh), im Borale (Boracit),im Carhonate (Magnesit) und in den verschiedenenSilicaten desselben, als im Jolitb, Anorthit, Tremolitb,Strahlstein, Hornblende, Asbest, Amiantb, Byssolilh,Malekolith, Pyrosmalilh, Chrysolith, lüeerschaum, Speck-stein, Ophit, Marmolith, übrigens als Alumiat im Spi-nell, Zeilonit, endlich als blofses Hydrat.
Das Magnium ist nur durch die Berührnngselektri-cität, und zwar in Verbindung' mit Merkur darzustellen.
Man gewinnt das Magnitunoxyd aus seinem Fossilin vielen Fällen durch Äufschliefsung desselben mitKaliumoxyd, hierauf durch Behandlung der Masse mitHydrocblorsäure etc., Filtration der entstehenden Solu-tion, Entfernung mehrerer Oxyde durch Ammoniak undOxalsäure, da alsdann mittelst Kaliumoxyd aus demletzten Filirate Magniumoxyd niederfallen wird.
Auf eine leichte, aber nicht ganz scharfe Art trenntman es vorn Calciumoxyd durch Schwefelsäure in ziem-lich concentrirter Solution; das Magniumoxydsulfat ent-hält 3-4,02 Procent Magniumoxyd, leichter durch Kalium-oxydoxalat. Siehe dieses Reagens.
Zur Fällung desselben dienen das Ammoniakphos-phal, das Kalium , Barium- und Calciumoxyd.