11. Kalium.
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Zur Prüfung der ätherischen Oele, indem einigemit 6 bis 10 Theilen Jod rothbranne dicke Flüssig-keiten, oder durch partielle Auflosung harzähnlicheKörper bilden; im letztem Fall ohne und mit Erhitzung,wobei jedoch keine Ignition eintritt. Zu der ersten Ka-tegorie soll Cnbeben-, Chamillen-, Sagobaurn-, Stein-nnd Bernsleinöl gehören, zu der letztern Terpentin-,Cilron-, ßergamott- und Lavendelöl; die übrigen mei-stenthcils- zu der ersteren. Nach dem Grade der Er-hitzung und Verpnffung etc. will man die Verunreini-gung mit Terpentinöl erkennen können. Hierüber istindefs eine mehrfache Erfahrung einzuziehen.
B ereitung.
Die Auflösung solcher Salze, in welchen es als Jodenthalten ist, z. ]>. die aus verbrannten Seepflanzen ge-wonnene, wird bis zum Krystallisationspunkt abge-raucht, die gehörig concentrirte Mutterlauge/ mit Man-ganhyperoxyd und hinreichender Schwefelsäure vermengt,und das Ganze so lange erhitzt, bis die Entwicklungdes Jods als Dampf Statt findet, selbiges nämlich sich inkrystallinisehen Schuppen elc. anlegt. Man wäscht nachbeendigter Sublimation das Educt mit etwas kalium-oxydhaltigem Wasser ab, prefst es zwischen Fliefspa-pier und trocknet es.
II c i n h e i t. Das Jod ist eisenfrei, wenn es, auf be-kannten Wegen in Hydriodsäure verändert, die Cyan-cisenkaliumsolution nicht bjanet.
11. Kalium.
Kalium. Potassium
Das Kalium ist von zinnweifser Farbe und metalli-schem Glänze. Bei 20° wird es weich, bei 58° flüssigund in höherer Temperatur sublimirbar. Es läfst sich,weil es weder in feiten noch ätherischen Oelen merk,Jicli zersetzt wird, unter selbigen aufbewahren. An derLuft verwandelt es sich zu Kaliumoxyd ; mit Chlor, Jodund Schwefel gebt es einfache Verbindungen ein. SeinEigengewicht beträgt 0,865.
G e b r a' ü c ]i.
Mittelbar zur Reduction einiger Substanzen, auf wel-