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3 (1916)
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394
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Familie: Umbelliferae.

« D + 10°58' bis —17°3', n DS0 .1,4942 bis 1,5259, Schwefelgehalt8,9 bis 31,4%.

Ein aus Bombay stammendes Gummiharz lieferte 7,5 %eines Öls von etwas andern Konstanten: d 1Bi5 „0,993, « D — 35°55',n D20 o 1,5250, 37,8 % Schwefel. Der Schwefelgehalt des Öls wurdenach folgender Methode bestimmt:

Etwa 0,5 g Öl werden in ein ca. 150 ccm fassendes, miteingeschliffenem Kühlrohr versehenes Kölbchen gewogen unddazu durch das Kühlrohr nacheinander je 5 ccm Wasser undSalpetersäure (d 15 , 5 „l,42) gebracht. Das Kölbchen wird nötigen-falls schwach erwärmt, um die Reaktion einzuleiten, die dannziemlich lebhaft vor sich geht. Hierauf gibt man wiederum durchdas Kühlrohr 3 g gepulvertes Bromkalium zu, kocht die Flüssig-keit 10 Minuten lang, läßt erkalten und setzt dann noch 5 gNatriumhydroxyd hinzu, das in wenig Wasser gelöst ist. Dasnunmehr alkalische Gemisch wird in einer Platinschale vorsichtigzur Trockne verdampft und geglüht, der Glührückstand in Wassergelöst, die Salpeter- und salpetrige Säure durch Eindampfen mitSalzsäure entfernt und das Sulfat in der üblichen Weise bestimmt.

Nach Harrison und Seif kann man Asant am besten be-werten, wenn man den Schwefelgehalt des Öls auf aschefreieDroge umrechnet. Die bisherigen Erfahrungen haben ergeben, daßdiese Zahl bei einer unverfälschten Ware nicht unter 1,5% beträgt.

Zusammensetzung. Nach einer Untersuchung von H. Hlasi-wetz 1 ) ist das Öl Sauerstoff- und stickstofffrei und enthältHexenylsulfid, (QHJjS, und Hexenyldisulfid, (C,H u ),S t .

Zu wesentlich andern Ergebnissen kam F.W.Semmler 2 ), dereinen geringen Sauerstoffgehalt und eine ganz andre Zusammen-setzung der Sulfide fand. Er schied aus den niedrigst siedendenFraktionen durch wiederholtes Destillieren über metallischemKalium zwei Terpene ab:

Einen wahrscheinlich mit Pinen identischen Kohlenwasser-stoff (d 10 o 0,8602; ß D + 32°30'), der ein flüssiges Dibromad-ditionsprodukt C 10 H 10 Br 2 lieferte, und ein zweites Terpen ingeringer Menge, das ein festes Tetrabromid C 10 H lti Br 4 bildete.

1 ) Liebigs Annalen 71 (1849), 23.

2 ) Arch. der Pharm. 229 (1891), 1.24 (1891), 78.

- Berl. Berichte 23 (1890), 3530;

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