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Familie: Myrtaceae.
Das Öl wird in leere Wein- und Bierflaschen gefüllt, vondenen je 25 Stück in eine aus den Blattstielen der Sagopalme 1 )(Metroxylon) gefertigte Kiste verpackt werden. Als Packmaterialdienen die ausdestillierten Cajeputblätter. Der Hauptstapelplatzfür Cajeputöl ist Makassar auf Celebes.
Produktion und Handel. Die Gesamtausfuhr an Cajeputöl vonMakassar betrug nach den Statistiken dieses Hafenplatzes 2 ):
1905 . . . 3935 Körbe 1 ) 1909 . . . 1488 Körbe
1906 . . . 3713 „ 1910 . . . 1739 „
1907 . . . 3695 „ 1911 .. . 2007 „
1908 . . . 2950 „ 1912 . . . 2579 „
In der Statistik sind nicht einbegriffen die von der InselBuru direkt nach Europa, meist in Eisentrommeln verschifftenMengen Cajeputöl.
Früher ging die Hauptmenge des Öls über Java und Singa-pore nach Britisch-Indien, und nur ein kleiner Teil kam überAmsterdam, Hamburg und London auf den europäischen Markt.Neuerdings geht der Hauptteil nach den Vereinigten Staaten,wo das Öl von seiner früheren Beliebtheit nichts eingebüßt zuhaben scheint.
Eigenschaften. Rohes Cajeputöl ist eine durch Kupfer grünbis blaugrün gefärbte Flüssigkeit, während das rektifizierte Ölfarblos oder gelblich ist. Es hat den angenehmen, campher-artigen Geruch des Cineols und einen aromatischen, etwasbrennenden, hintennach kühlenden Geschmack. d 15 „0,919 bis0,930; a D schwach links, bis - 3°40'; n D20 „ 1,466 bis 1,471. Lös-lich in 1 Vol. und mehr 80°/oigen, bisweilen schon in 2,5 bis3 Vol. 70°/oigen Alkohols.
L ) Eine Abbildung einer solchen Kiste findet sich in Tschirchs IndischeHeil- und Nutzpflanzen. Berlin 1892. Tafel 75 u. S. 127.
2 ) In den letzten Jahren führen die offiziellen Ausfuhrlisten von MakassarCajeputöl nicht mehr auf. Die Zahlen für 1911 und 1912 sind dem Berichtdes britischen Vizekonsuls dort entnommen. Bericht von Schimmel £j Co.April 1908, 16; Oktober 1910, 21; Oktober 1911, 21; Oktober 1913, 29.
3 ) Ein Korb enthält 25 Flaschen mit rund 600 g Netto = rund 15 kg. Eskommen aber auch Körbe mit etwa 30 kg Nettoinhalt vor, die in der Statistiknicht besonders berücksichtigt werden. Bericht von Schimmel 8) Co.April 1911, 25.