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3 (1916)
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Cajeputöl.

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durch ein kleines Ausflußrohr am untern Teile des Kühlfassesin eine aus Kokosnuß hergestellte Schale, die wiederum mittelseiner kurzen Röhre in den Hals einer Flasche mündet. Meistsieht man eine der viereckigen Branntweinflaschen, wie sie überallin Indien anzutreffen sind, zu diesem Zwecke verwendet. Einesolche ist nun am Boden mit einer kleinen Öffnung versehenund steht in einem mit Wasser gefüllten kleinen Trog (e), sodaßsie anfangs ebenfalls von Wasser erfüllt ist. Das Destillations-produkt verdrängt aber allmählich das Wasser aus der Flasche,

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Fig. 22. Cajeputöldestillation auf Ceram (Molukken).

und das mit dem Öl übergegangene Wasser vermag ebenfallsaus der am Boden befindlichen Öffnung in den Trog zu fließen,bis schließlich die ganze Flasche mit dem Öl angefüllt ist undausgehoben werden kann, indem man das Loch an ihremBoden einfach mit dem Finger unter Wasser abschließt. DieAusbeute an Öl beträgt bei einer solchen Vorrichtung täglichetwa 1V-2 Liter. Bekanntlich ist die lichtblaugrüne Flüssigkeitals flüchtiges Reizmittel in Europa sehr geschätzt, auf Buruselbst benutzt man sie als Hausmittel bei allen nur denkbarenKrankheiten."

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