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3 (1916)
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172
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Familie: Theaceae.

Kakaobohnen anwesenden ätherischen Öl und zweitens aus einemProdukt bestand, das sich wahrscheinlich erst in der Gärungs-flüssigkeit der Bohnen gebildet hatte und aus dieser von denBohnen aufgesaugt war. Dieses Produkt war fast nur aus Esternder niederen Fettsäuren zusammengesetzt. Die Konstanten desGesamtöls waren: d liV 0,9075, n M0 1,4728. Von freien Säurenenthielt es: Valeriansäure (Elementaranalyse), ein Gemischvon Capryl- und n-Caprinsäure (Analyse des Silbersalzesdes Säuregemisches) und vielleicht Capronsäure. Spuren einerunangenehm riechenden, stickstoffhaltigen Verbindung wurdenaus dem Öl mit Hilfe von Schwefelsäure abgeschieden. PrimäreAlkohole waren in dem Öl nicht enthalten: das Chlorcalcium,mit dem es getrocknet war, hatte keine Alkohole gebunden. VonEstern wurden Amylacetat, -propionat und -butyrat und viel-leicht Hexylbutyrat und -propionat gefunden. Den Haupt-bestandteil (über 50° o) des ursprünglich in den Bohnen enthaltenenÖls bildet d-Linalool (Sdp. 87 bis 97° [15 bis 11 mmj; d lv 0,8936;[a] D20 + ir36'; n D20 . 1,4658). Das Phenylurethan schmolz bei60 bis 61°.

Familie: THEACEAE.

481. Teeöl.

Durch Extraktion getrockneter Teeblätter (Thea chinen-sis Sims; Camellia Thea Lk., Familie der Theaceae) mit Ätherwerden 0,6 bis 0,98% eines citronengelben, beim Erkalten er-starrenden, stark nach Tee riechenden und schmeckenden Extraktsgewonnen, das G. ). Mulder 1 ) mit Unrecht als ätherisches Teeölbezeichnet, da es in der Hauptsache aus nicht flüchtigen Extraktiv-stoffen des Tees besteht. Bei der Destillation trockner Teeblättererhielt Mulder nur ein milchiges Wasser, aber kein Ol.

Wirkliches Teeöl stellte P. van Romburgh'-) durch Destil-lation frisch fermentierter Teeblätter dar. Die Ausbeute betrugnur 0,006 »/.

*) Poggendorffs Annalen der Physik 4:J (1838), 163. Liebigs Annalen 28(1838), 314.

-) Verslag Plantentuin te Buitenzorg 1*95, 119 und 189l>, 166; Berichtvon Schimmel £( Co. April 1S97, 42 und April 1S9S, 53.