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3 (1916)
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171
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Kakaoöl.

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a D schwach

meist störenden Fettsäure frei. d 1B . 0,905 bis 0,917;rechts bis +1°20' oder seltener links bis2°24'; n DS0 .l,474bis 1,480; S.Z. 0,8 bis 2,5; E. Z. 137 bis 190; löslich in~2,5 bis8 Vol. u. m. 80°oigen Alkohols. Bei einem Öl mit der Ester-zahl 167,4 wurde nach der Acetylierung eine Esterzahl von 199,7ermittelt.

In einem Fall wurden etwas abweichende Konstanten ge-funden: d 18 .0,9298, a D r 34', n D20 .1,48519, S. Z. 0,7, E.Z. 139,8,mit 10 Volumen 80"/°igem Alkohol noch keine klare Lösung,löslich in 0,5 Volumen u. m. 90°oigen Alkohols 1 ).

Zusammensetzung. Der einzige bekannte Bestandteil desflüssigen Moschuskörneröls ist Farnesol, C iri H. M 0-) (vgl. Bd. 1,S. 416). Im Destillationswasser ist Furfurol 3 ) nachgewiesenworden. Die die Hauptmasse des gewöhnlichen Moschuskörnerölsausmachende Fettsäure ist Palmitinsäure (Smp. 61°; Elementar-analyse des Silbersalzes) 4 ).

Familie: STERCULIACEAE.

480. Kakaoöl.

Früher hat man angenommen, daß der Riechstoff des Kakaos(von Theobroma Cacao L., Familie der Sterculiaceae) mit demKakaorot identisch oder nahe verwandt sei. Dies ist aberdurchaus nicht der Fall, vielmehr ist das Kakaorot ein geruch-loser Körper, während ein ätherisches Öl den eigentümlichenKakaogeruch verursacht. J. Sack 5 ) erhielt bei der Destillationvon vergorenem Kakao Spuren eines ätherischen Öls, das sich erstwährend des Gärungsvorgangs gebildet hatte. ). S. Bainbridgeund S. H. Davies") haben dies Öl näher untersucht. DurchDestillation von 2000 kg Kakaobohnen gewannen sie 24 g(= 0,001 °/o) Ol, das erstens aus dem ursprünglich in den

') Bericht von Schimmel £j Co. April 1914, 68.

2 ) Haarmann u. Reimer, D.R.P.149603; Berl. Berichte 46 (1913), 1732.

a ) Bericht von Schimmel 8| Co. Oktober 1899, 36.

4 ) Beobachtung im Laboratorium von Schimmel 8i Co.

"') Inspectie van den landbouw in West-Indie. Bull. No. 10, Januar 1908, p. 10.

) )ourn. ehem. Soc. 101 (1912), 2209.