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3 (1916)
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103
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Orangenblüten- oder Neroliöl.

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ölen nicht vorzukommen. Wahrscheinlich ist das Eintreten derPyrrolreaktion (kirschrote Färbung eines mit Salzsäure befeuch-teten Fichtenspans durch die Dämpfe der zuerst überdestillierendenÖlanteile) auf eine Verfälschung mit Petitgrainöl zurückzuführen.Am Schluß ihrer II. Abhandlung über das Neroliöl gebenHesse und Zeitschel eine Zusammenstellung der Bestandteiledes Öls unter Angabe der ungefähren Mengenverhältnisse. Siesei in etwas abgeänderter Form, die auch die neuern Unter-suchungen berücksichtigt, hier wiedergegeben.

Kohlenwasserstoffe35°/o

Zusammensetzung des Neroliöls.

Bestandteile.

1. Pinen..........

2. Camphen.........

3. Dipenten.........

4. Paraffin C,. 7 ........

UngefähreMenge in •/©.

35°/o

Terpenalkohole undderen Acetate 47° o

Sesquiterpenver-bindungen 6 ° o

I

5. 1-Linalool ..........

6. 1-Linalylacetat ........

7. d-Terpineol.........

8. u. 9. Geraniol + Nero! ....10. u. 11. Geranylacetat J Nerylacetat

2. d-Nerolidol.........

Stickstoffkörper 0,7 ° o

30°/o

7°'o2 o/o

4 °/o

4°/o

6'«0,6%

13. Anthranilsäuremethylester.

14. Indol ...........unter 0,1 ü o

Säuren und Phenole

0,1 •/■,

Sonstige Bestandteile, [ Darunter Decylaldehyd (?) und Ester der 1harzige Produkte und Phenylessigsäure und Benzoesäure, 11,2 °'oVerlust (asmon und Farnesol...... I

15. Essigsäure .

16. Palmitinsäure

Im Orangenblütenwasseröl finden sich auch alle dieerwähnten Verbindungen, nur in einem andern Verhältnis. Die inWasser leichter löslichen Anteile, die Alkohole und der Anthranil-säuremethylester sind im Wasseröl in einem höheren Prozent-satz enthalten als im Neroliöl; die schwerer löslichen, wiedie Terpenalkoholester, treten hingegen im Wasseröl bedeutendzurück. Vielleicht enthält letzteres auch Phenylessigsäure-nitril sowie eine stickstoffhaltige Substanz vom Smp. 159°').

') Hesse und Zeitschel, loc. cit.