Naphtalin.
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dation des Naphtalins zu Phtalsäure. Dass die übrigen 4 Atome Kohlenstoff,welche mit jenem einen Benzolkern verbunden sind, ihrerseits mit 2 AtomenKohlenstoff des letzteren einen zweiten Benzolkern, entsprechend obiger Formel,bilden, ist auf folgende "Weise bewiesen worden: Oxydirt man Dichlor-naphtochinon: C :0 H 4 C1 2 (O 2 )", so entsteht Phtalsäure, es müssen somit diebeiden Chloratome und Sauerstoffatome mit den 4 Kohlenstoffatomen desNaphtalins in Verbindung stehen, welche oxydirt werden. Dem Dichlornaphto-chinon kommt daher die Formel C 4 H 4 . C 2 . C 4 C1 2 (0 2 )' 1 zu. Lässt man aufletztere Verbindung Phosphorpentachlorid einwirken, so wird die Gruppe (O 2 )"durch zwei Atome Chlor und zugleich noch 1 Atom Wasserstoff durch Chlorersetzt; es wird daher Pen tachlornaphtalin: C 4 H 3 C1. C 2 . C 4 C1 4 , gebildet.Oxydirt man letztere Verbindung, so muss entweder Monochlorphtalsäure:C 4 H 3 C1.C 2 . (CO.OH) 2 , entstehen, wenn dieselben 4 Kohlenstoffatome oxydirtwerden wie im Dichlornaphtochinon, oder es muss Tetrachlorphtalsäure:(CO .0H) 2 .C 2 .C 4 C1 4 , gebildet werden, wenn hierbei 4 Kohlenstoffatome desanderen Benzolkerns oxydirt werden und die übrigen 6 Kohlenstoffatome eben-falls zu einem Benzolkern vereinigt sind. Letzteres ist in der That der Fall;bei der Oxydation des Pentachlornaphtalins wird nicht Monochlorphtalsäure,sondern Tetrachlorphtalsäure gebildet. Es müssen somit in dem Naphtalinzwei Benzolkerne enthalten sein, welche 2 Atome Kohlenstoff gemeinsam haben:
CH
>C 4 Cl 2 (0 2 ) n
H( V ic/
CH
CH
HcAc-CO.OH
HCk l'c—CO.OHCH
Dichlornaphtochinon :
Phtalsäure
CGI
/Ci/^jCClC1H 3 C 4 <
x c" Jcci
CC1
CC1HO.OC—c/%CCl
HO.OC—c'l JcClCC1
Pentachlornaphtalin :
Tetrachlorphtalsäure.
Die obige Constitutionsformel des Naphtalins findet eine Bestätigung durchdie folgenden Synthesen: a) Durch Einwirkung von Orth - Xylylenbromid aufdie Natriumverbindung des Acetylentetracarbonsäureäthers wird der Aether derTetrahydronaphtalin-Tetracarbonsäure gebildet (E, = C 2 H 6 ):
CNa(CO.OE) 2 /CH 2 —C(CO.OE) 2 .
C 6 H 4 <
CH 2 BrCH 2 Br
+
= 2NaBr -f C«H 4 <CNa(CO.OE) 2 X CH 2 —C(CO.OB) 2
Das Silbersalz der aus letzterem Aether durch Verseifung dargestelltenSäure liefert hei der Destillation, neben C O 2 und Ag, Naphtalin.
h) Durch 5 bis 10 Minuten langes Siedenlassen von Phenylisocrotonsäure(durch Erhitzen von Benzaldehyd, bernsteinsaurem Natrium und Essigsäure-anhydrid darstellbar) entsteht «-Naphtol, welches beim Erhitzen mit Zinkstaubin Naphtalin übergeht :
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