Homologie und homologe Reihen.
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löge Reihen.
Eine derartige
homolc
ge Rei'
le bilden z. B. di
düngen:
C H 4 .
. . Methan,
C H 3
.OH .
. Methylalkohol,
C 2 H 6 .
. . Aethan,
C 2 H 5
.OH .
. Aethylalkohol,
C 3 H 8 .
. . Propan,
C 3 H 7
.OH .
. Propylalkohol,
C 4 H 10 .
. . Butan,
C 4 H°
.OH .
. Butylalkohol,
C 5 H 12 .
. . Pentan,
C^H 11
.OH.
. Pentylalkohol,
C«H" .
. . Hexan,
c e H is
.OH .
. Hexylalkohol,
C 7 H 16 .
. . Heptan,
C 7 H 16
.OH .
. Heptylalkohol,
C 8 H 18 .
. . Octan,
C 8 H 17
.OH.
. Octylalkohol
etc.
etc.
Die einzelnen Glieder derartiger homologer Reihen zeigen in ihremchemischen Verhalten eine grosse Aehnlichkeit. Letzteres ist jedochnicht eine Folge der gleichartigen Differenz von m(CH 2 ), sondern nur eineConsequenz der chemisch ähnlichen Constitution, welche an sich alsHauptbedingung der Homologie zu betrachten ist. Es können organischeVerbindungen sich wohl durch w(CH 2 ) unterscheiden, ohne dass dadurcheine Aehnlichkeit in den chemischen Eigenschaften derselben bedingtwird. So sind z. B. der Acetaldehyd, der Allylalkohol und das Methyl -Aethylketon durchaus nicht als homolog zu bezeichnen, da diese Verbin-dungen, obschon sich ihre Molecularformeln durch w(CH 2 ) unterscheidenund sie in Folge dessen scheinbar eine homologe Reibe bilden, dochin ihrer Constitution keine Aehnlichkeit besitzen:
C 2 H 4 0 . . . Acetaldehyd CH 3 —COH,
C 3 H 6 0 . . . Allylalkohol CH 2 =CH—CH 2 . OH,
C 4 H 8 0 . . . Methyl-Aethylketon CH 3 —CO—C 2 H B .
Da die homologen Verbindungen chemisch ähnliche Constitutionhaben, sie mithin in der Structur in allen wesentlichen Punkten über-einstimmen , so ist der chemische Charakter derselben stets der gleiche.Entweder sind sie, wie obige Beispiele zeigen, ihrer Natur nach sämmt-lich Kohlenwasserstoffe, oder sämmtlich Alkohole, oder sie sindsämmtlich Säuren oder sämmtlich Basen etc. Die Glieder einerhomologen Reihe lassen sich daher auch durch eine einzige allgemeineFormel ausdrücken, z. B. obige Kohlenwasserstoffe durch die Formel:C n H 2n + 2 , obige Alkohole durch die Formel: C n H 2n + \ OH, worin ndurch jede beliebige ganze Zahl von 1 bis 30 ersetzt werden kann.
Die Uebereinstimmung der Glieder homologer Reihen in chemischerBeziehung giebt sich weiter noch dadurch zu erkennen, dass dieselbenbei der Einwirkung chemischer Agentien analoge Zersetzungsjaroducteliefern, welche ihrerseits wieder unter sich homolog sind. So liefern z. B.obige (primären) Alkohole bei der Oxydation sämmtlich zunächst Alde-hyde und bei weiterer Oxydation organische Säuren, welche ihrerseitswieder homologe Reihen bilden:
C H 2 0 . . . Formaldehyd, C H 2 0 2 . . . Ameisensäure,
C 2 H 4 0 . . . Acetaldehyd, C 2 H 4 0 2 . . . Essigsäure,
C 3 H 6 0 . . . Propionsäurealdehyd, C 3 H 6 O a . . . Propionsäure,