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60 Allgemeine chemische Beziehungen der organ. Verbindungen.
äther: HCO und C 3 B 7 ), welche je durch ein Atom des zweiwerthigenSauerstoffs zusammengehalten werden.
Aehnliche Verhältnisse walten ob bei den metameren Körpern derMolecularformel: NC 3 B 9 :
/C 3 H 7
Nf-H
/C 2 H 5Nf-CH 3
/CH 3
NfCH 3\CH S
Propylamin
Aethyl-Methj'lamin
Trimethylamin
Polymerie.
Als polymer bezeichnet man organische Verbindungen, welche beigleicher procentischer Zusammensetzung, in Folge ver-schiedener Moleculargrösse, verschiedene Moleoular-formeln besitzen, wovon jedoch die eine ein Multiplumder anderen ist.
Eine Gruppe polymerer Verbindungen bilden z. B. die nachstehendenKohlenwasserstoffe, deren Formel, bei gleicher procentischer Zusammen-setzung (C: 85,71, B: 14,29), ein Vielfaches von OB 2 ist:
C 2 H 4 ............ Aethylen,
C 3 H 6 ............Propylen,
CH 8 ............Butylen,
C 5 H 10 ........... Amylen,
C 6 H12 ........... Hexylen,
C 7 H 14 ...........Heptylen,
C 8 Hi 6 ........... Octylen
etc.
Polymer sind ebenfalls die Verbindungen:
C H 2 0.......Formaldehyd,
C 2 H 4 O 2 .......Essigsäure,
C 3 H 6 O s .......Milchsäure,
C*H 8 O 4 .......Dioxybuttersäure,
C 6 H I2 0 6 .......Traubenzucker,
deren Formel, bei gleicher procentischer Zusammensetzung (C: 40,0,B: 6,67, 0: 53,33), einem Multiplum von CB 2 0 entspricht.
Homojogie und homologe Reihen.
Als homolog bezeichnet man organische Verbindungen, welche beichemisch ähnlicher Constitution sich in ihren Formeln nur durcheinen Mehr- oder Mindergehalt an »(CH 2 ) unterscheiden, deren Mole-culargewichte mithin nur um n X 14 differiren. Lassen sich derartigeVerbindungen in Reihen ordnen, deren einzelne Glieder sich in ihrerZusammensetzung nur durch re(CB' 2 ) unterscheiden, und zwar derartig,dass vom Anfangsgliede ausgehend jedes darauf folgende CH 2 mehr ent-hält, als das vorhergehende, so bezeichnet man solche Reihen als homo-