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2 (1896) Organische Chemie
Entstehung
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62
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C 4 H 8 0 .

. Buttersäurealdehyd,

C 4 H 8 O 2 . .

C 5 H 10 O .

. Pentylsäurealdehyd,

C 5 H I0Q2 . .

C 6 H 12 0 .

. Hexylsäurealdehyd,

C 6 H 12 0 2 . .

C'H 14 0 .

. . Heptylsäurealdehyd,

C 7 H u 0 2 . .

C 8 H 16 0 .

. . Ootylsäurealdehyd,etc.

C 8 Hi 6 0 2 . .

G2 Allgemeine chemische Beziehungen der organ. Verbindungen.

. Buttersäure,. Pentylsäuve,. Hexylsäure,. Heptylsäure,. Octylsäure,etc.

Auch die analogen Umsetzungen der Glieder homologer Reihen lassensich durch eine allgemeine Formelgleiehung zum Ausdruck bringen, z. B.die Umwandlung sämmtlicher obiger Alkohole in obige Aldehyde undSäuren durch die gemeinsamen Gleichungen:

0 H 2n + 1 . OH + O = OHänO + H 2 0

OHüiO -j- 0 = CnH 2 "0 2

Auch bezüglich der physikalischen Eigenschaften zeigen die Gliederhomologer Reihen häufig bemerkenswerthe Regelmässigkeiten. Letzteretreten besonders hervor in den Schmelz- und Siedepunkten, sowie in demAlolecularvolum und den Refractionsäquivalenten derselben (s. dort).

Die Uebereinstimmung in den physikalischen Eigenschaften derGlieder einer homologen Reihe ist eine um so grössere, je näher die-selben darin zu einander stehen. So ist z. B. die Ameisensäure derEssigsäure ausserordentlich ähnlich, dagegen unterscheidet sie sich schonsehr wesentlich von der Octylsäure und noch mehr von der Stearinsäure,welche der gleichen homologen Reihe angehört.

C. Physikalische Eigenschaften organischerVerbindungen.

Volumverhältnisse organischer Verbindungen.

Wie bereits im I. anorgan. Theil dieses Werkes, S. 73 u. f., erörtet wurde,erhält man das Molecularvolum oder das specifische Volum einer gas-oder dampfförmigen chemischen Verbindung oder eines Elementes, wenn mandas Moleculargewicht desselben durch das specifische Gewicht in Dampfformdividirt. Je nachdem hierbei das specifische Gewicht auf die Luft oder aufden Wasserstoff als Einheit bezogen wird, erhält man so für alle Körper, diesich ohne Zersetzung in Dampfform überführen lassen, die Zahl 28,9 oder 2.Alle Gase haben mithin ein gleiches Molecularvolum oder specifisches Volum,oder ihre Molecüle nehmen in Dampfform den Raum von zwei Atomen Wasser-stoff ein. Anorganische und organische Körper verhalten sich in dieser Be-ziehung vollständig gleich, und ist auch bei letzteren das Molecularvolum voll-kommen unabhängig von dem Moleculargewichte. Wird daher in einer organi-schen Verbindung ein Element durch ein Badical ersetzt, so muss letzteres inDampfform auch denselben Baum einnehmen, wie jenes Element, da durchdas eintretende Badical das Molecularvolum der betreffenden Verbindung sichin keiner Weise ändert.

Auch die Molecularvolume oder specifischen Volume flüssiger organischerVerbindungen zeigen gewisse Gesetzmässigkeiten, indem die von denselben er-füllten Bäume dann in einfacher Beziehung zu einander stehen, wenn letztere