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Cochenillen-Schildlaus.
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stinkende Flüssigkeit der Wanzen wird in einer Höhlung unterhalb deshintersten Fusspaares abgesondert. Das Weibchen legt seine Eier aufPflanzen, an Holz oder Mauerwerk oder auf die Haare der Thiere. Dieausgekommenen Larven gleichen den vollkommenen Insekten ganz, unter-scheiden sich nur durch geringere Grösse und das Fehlen der Flügel. Beieinigen, besonders den Blattläusen findet eine Begattung für mehrere Gene-rationen Statt. Von einem einmal befruchteten Weibchen hat man schon 10Generationen erhalten. Generationswechsel. Sie häuten sich einige Male; indem hierauf folgenden Zustande unterscheiden sie sich nur noch durchdas Fehlen der Flügel. Die meisten leben aufpflanzen und auf dem Lande,
nur
wenige sind liaubinsekten.
Nutzen. Einige Schildläuse, Coccus cacti, Coccus ilicis, Coccuslacca, Coccus ceriferia liefern, die erste Cochenille, die zweite Keimes, diedritte Lacc, die vierte das chinesische Wachs. Blatt- und Schildläuse sindnebst den Wanzen sehr lästige Ungeziefer.
Eintheilung. Es gehören zu den Halbflüglern:
a) Landwanzen, Geocoridae, darunter: Deckwanze, Tetyra;Feldwanze, Cimex; Wiesenwanze, Phytocoris; Bettwanze, Acan-thia lectularia etc.
b) Wasserwanzen, Hydrocoridae, darunter: Teichläufer, Lim-nobates stagnorum; Wasserscorpionwanze, Nepa cinerea etc.
c) Zirpen, Cicadidae; darunter: Late rn en träger, Fulgora, Suri-nam, China, der Kopf leuchtend; Manna-Cicade, Cicada orni, auf derManna-Esche.
d) Pflanzenläuse, Aphididae, darunter Blattläuse Aphis.
e) Schildläuse, Coccidae, darunter Coccus.
f) Läuse, Pediculi, darunter Kopflaus, Pediculus capitis, Kleiderlaus,Pediculus vestimenti, Filzlaus, Phthirius pubis.
Co chenil 1 en-Scliildlaus, Coccus cacti.
Schildläuse mit kurzen 10—llgliedrigen Fühlern. Das Männchen hatzwei weisse Flügel, zwei Schwanzborsten, die doppelt so lang sind als derKörper und eine vollkommene Verwandlung. Das Weibchen ist ohne Flü-gel, ohne Schwanzborsten, mit deutlichen Hinterleibsringen und wandeltsich nur unvollkommen. Fig. 385.
Lebensweise und Wohnorte.Die Schildläuse, Coccidae, sind überausweit verbreitet. Diejenigen, welche Farbe-stoffe liefern, leben in südlichen Gegen-den. Sie leben nur von Pflanzensäften undwerden daher, abgesehen von ihrem son-stigen Werthe, der Entwickelung der Pflan-zen, auf denen sie wohnen, schädlich. DasWeibchen legt die Eier in einer compak-ten Masse zwischen seinen eigenen ver-trocknenden Leib und die Pflanze, aufder es lebt. Bei den auskommenden Lar-ven gleichen sich in der Jugend beideGeschlechter. Bald indess treten die Un-Männchen. Weibchen. terschiede hervor. Die Männchen ver-
puppen sich, dagegen setzen die Weibchen sich auf der Pflanze fest undwerden von den aus der Verpuppung ausgekrochenen geflügelten Männ-chen befruchtet, In diesem Zustande schwellen sie dann sehr auf und
Fig. 385.