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Entstehung der Felsarten.
Ery stallinisch gemengte Felsarten.
Die wichtigsten krystallinischen gemengten Felsarten sind: Gneissbestehend ans Quarz, Glimmer und Feldspath; Glimmerschiefer, Glim-mer und Quarz; Urthonschiefer, Glimmer, Quarz, Feldspath, zuweilen mitKohle und Talk; Granit, Quarz, Feldspath, Glimmer; Syenit, Feldspathund Hornblende; ferner Grünstein, Diorit; Porphyr, Phonolith,Basalt, Trachit u. a. m.
Mechanisch gemengte Gesteine.
Unter die aus grösseren oder kleineren Bruchstücken zertrümmerterFelsarten, die auch als Mörtel- oder Trümmergesteine bezeichnetwerden können, gehören: die Breccie, die Con glom er a te, die Sand-steine, dann Kies, Sand, ferner Mergel, Thon, Tuff und Damm-erde.
Die Entstehungsart der Felsarten.
Entstehung der Erde. Die Enstehung der Erde und die Bildungihrer Oberfläche ist in der verschiedensten und widersinnigsten Weise erklärtworden. Alle Völker und Zeitalter haben eine andere Erklärung gehabt;mystische, poetische und sogenannte natürliche Theorien sind auf einandergefolgt. In der neuesen Zeit haben die Neptunisten und Vulkanisten sichviel über die Bildungsart der Erdrinde gestritten. Die ersteren (Neptunisten)gingen von der Ansicht aus, dass die feste Erde sich nach und nach auseiner ursprünglichen wässrigen Lösung durch Niederschläge gebildet habe.Die Plutonisten oder Vulkanisten dagegen nahmen an, dass die feste Erdeursprünglich in feurig flüssigem Zustande gewesen sei und durch allmäligeAbkühlung der Oberfläche in den festen Zustand übergegangen sei. BeideTheorien der Erdbildung sind in der neueren Zeit von zwei geistreichenund hochbegabten Menschen Laplace und Kant in eine neue Theorie derErdbildung combinirt worden. Alle anderen neuesten Forschungen undBeobachtungen sind den von ihnen gezeigten Weg gegangen und habenunser Wissen erweitert und entwickelt. In allgemeinen Umrissen ist dieseTheorie folgende:
Vor dem Bestehen der Erde als Weltkörper sind die Bestandtheilederselben vereint mit den Bestandtheilen aller Weltkörper unseres Son-nensystemes in dampfförmigem Zustande in einem ungeheueren Dunst-balle geeint gewesen, dessen Umfang so gross gewesen ist, als er jetztdurch den Umkreis der Uranus-Bahn bezeichnet wird. Durch Anziehunghat sich in diesem Dunstballe allmälig ein dichterer Kern und endlich einefeurig flüssige Wandlung der Bestandtheile erzeugt. In letzterem Zustandesind aus dem gemeinschaftlichen Urweltkörper die Planeten hervorgegan-gen und die Sonne, der in seiner Masse gegen die Masse der Planetennoch ungeheuer überwiegende Restbestandtheil geblieben. Um die Sonnehaben die Planeten in dem Verhältniss zu ihrer Masse den Gesetzen derGravitation folgend, ihre Bahnen begonnen.
Die feste Erdrinde. Unsere Erde, einer dieser aus dem Urwelt-körper stammenden Planeten, ist ursprünglich eine glühende Masse ge-wesen, in welcher alle heutigen Bestandtheile durch eine sehr hohe Tem-