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Elementar-Handbuch der Pharmacie : mit Berücksichtigung der sämmtlichen deutschen Pharmacopöen und Medicinalordnungen
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Der praktische Apothekenbetrieb.Fig. 1.

schinenfabrikanten Zeiger in Berlin construirte Handmühle Fig. 1. Sie be-stellt wesentlich aus zwei Mahlgängen M' M" deren Getriebe durch dasSchwungrad S in Bewegung gesetzt wird und die durch zwei StellschraubenSt beliebig eng gestellt werden können. Die Stoffe werden durch den Ein-schutttriehter E 4 geschüttet, gelangen so zuerst auf den Mahlgang M', ausdiesem durch das Leitungsrohr L auf den Mahlgang M" und aus diesembei A in feinem Zustande in die vorgesetzten Behältnisse. Für sehr feinePulver wird bei A noch ein Siebapparat angebracht, welcher gleichfallsvon dem Getriebe bewegt wird. Die Maschine kann sehr leicht voneinem Menschen gehandhabt werden, fördert die Arbeit ausserordentlich,schützt vor Verlust durch Verstauben und kann sehr leicht gereinigt werden,Eine derartige Mühle kostet bei Zeiger in Berlin Louisen-StrasseNro.5. 50Rthh,

2. Zur mechanischen Trennung der Arzneistoffe und ihrerLösungen dienende Utensilien.Siebe. Um die geschnittenen Vegetabilien, auch wohl zerstosseneSalze und Mineralien in Stücken von 1 3 Linien Grösse zu sondern, hatman Siebe von Eisendraht oder auch Perforate von Eisenblech, deren MaschenoderOeffnungen in ihrem Durchmesser jener Grösse entsprechen s. g. Species-siebe. Zu der Darstellung der Pulver in den entsprechenden Graden der Zer-theilung benutzt man gleichfalls Siebe. Die Pulversiebe bestehen ge-wöhnlich aus drei Theilen: dem eigentlichen Siebe, dem Deckel und demSiebboden. Grössere Pulversiebe entbehren wohl auch des Bodens undDeckels. Holz bildet das Material zu den Rahmen. Das Material fürDeckel und Boden ist Leder. Die Siebe sind aus Pferdehaaren, oder