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Bau m e sches Aräometer.
'N
Fig. 6.
Fig. 7.
,
0.
10-
20-
30-
40— =
50-
50-
60 -
50
40
30 -
20
10
0
Flüssigkeiten bestimmt ist, die schwerer als Wasser sind, ist der Nullpunktdurch Einsenken in reines Wasser, der zweite feste Punkt durch Einsenkenin eine Lösung von 15 Tln. Kochsalz in 85 Tln. Wasser bestimmt. DerAbstand zwischen diesen beiden Punkten ist in15 gleiche Teile, Grade, geteilt und diese Tei-lung dann nach unten zu in gleich großen Ab-ständen weiter fortgesetzt (Fig. 6). Bei den Baume-schen Aräometern für leichtere Flüssigkeiten alsWasser ist der Punkt mit 0 bezeichnet, bis zuwelchem dasselbe in einer lOprozentigen Koch-salzlösung einsinkt, mit 10 dagegen der Punkt,bis zu dem es in reinem Wasser eintaucht. DerRaum zwischen beiden Punkten ist in 10 gleicheTeile geteilt und die Teilung alsdann über 10 hin-aus nocli in gleicher Weise um 50 Grade weiterfortgeführt (Fig. 7). Da die Baum eschen Aräo-meter nicht für eine bestimmte Normaltemperatureingestellt sind, so geben die in der Praxis ge-bräuchlichen Instrumente nicht selten voneinanderabweichende Werte. Nimmt man für eine 15pro-zentige Kochsalzlösung bei 12,5° C das spezifischeGewicht 1,116 an, so ist das Verhältnis der GradeBaume zu den spezifischen Gewichten folgendes(s. auch die Gehaltstabellen für Schwefelsäure, Sal-petersäure usw.):
Für schwerere Flüssigkeiten alsWasser:
0° B = 1,000 spezif. Gew.
o° B = 1,03610° B = 1,07515° B = 1,11620° B = 1,16125° B = 1,210 „30° B = 1,26335° B = 1,32040° B = 1,38545° B = 1,45450° B = 1,53055° B = 1,61560° B = 1,710 „65° B = 1,820 „70° B = 1,946
Ein weiterer, zur spezifischen Gewichtsbestimmung von Flüssigkeiten,namentlich in der pharmazeutischen Praxis häufig angewendeter Apparatist die nach ihrem Erfinder benannte Mohrsche Wage. Dieselbe basiertauf dem Erfahrungssatze, daß jeder in eine Flüssigkeit eingetauchte Körpergerade so viel an Gewicht ver-liert, als das durch ihn verdrängte Flüssig-keitsquantum wiegt. Läßt man nun ein und denselben Körper nacheinanderin verschiedene Flüssigkeiten eintauchen, so muß der hierbei auftretendeGewichtsverlust proportional sein dem spezifischen Gewichte der betreffendenFlüssigkeiten, da ja der verdrängte Flüssigkeitsraum überall der nämliche
Für leichtere Flüssigkeiten alsWasser:
10° B = 1,000 spezif. Gew.
15° B = 0,966
20° B = 0,935
25° B = 0,906
30° B = 0,878
35° B = 0,852
40° B — 0,828
45° B = 0,804
50° B = 0,783
55° B = 0,762
60° B = 0,742
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