Mohr sehe und Westphalsehe "Wage.
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war. Jede chemische Wage läßt sich leicht als Mohr sehe Wage "benutzen,"wenn man an Stelle der einen Schale ein kleines Senkthermometer an einenfeinen Platindraht anhängt, welches jedoch der anderen Schale genau dasGleichgewicht halten oder eventuell durch Auflegen von Gewichten dazugebracht werden muß. Der Gewichtsverlust, welchen das Thermometer heimEinsenken in eine Flüssigkeit erleidet, wird durch Aufhängen von Gewichts-häkchen auf der zugehörigen, genau von der Schneide bis zum Auf-hängungspunkte des Thermometers in 10 gleiche Teile geteilten Seite_des"Wagehalkens festgestellt. Diese Gewichtshäkchen haben gewöhnlich die
durch Fig. 8 angezeigte Gestalt und sind meistens in drei verschiedenenSchweren vorhanden. Die Häkchen L und L, sind so schwer, als der Ge-wichtsverlust des Thermometers in destilliertem "Wasser heträgt, das HäkchenM = Y 10 des Gewichts von L oder i,, das Häkchen N = Yioo> das Häkchen0 — y i000 desselten 1 ).
Soll mit dieser Wage das spezifische Gewicht .einer Flüssigkeit bestimmtwerden, so wird letztere in ein geeignetes zylindrisches Gefäß getan, dasSenkthermometer eingetaucht und durch Auflegen der Gewichtshäkchen das
v ) Das Häkehen L 1 , welches dem Gewichte nach = L ist, ist zu einer Ösezusammengebogen, um, anstatt auf Teilstrich 10, mit dem Senkthermometer in denam Ende des Balkens befindlichen Haken gehängt zu werden. L (~ L^) dient zurMarkierung der ersten Decimalstelle.
Schmidt, Pharmazeutische Chemie. I. o
K !