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gerinnen, mit Kali eine harte Seife bilden; bey deaflüffigen Oelen und Fetten aber cliefes der Fall nurmit Natron fey; woraus in der Folge die hartmachen-de Wirkung des zugefetzten Kochfalzes zu weichen,fchmierigen Seifen durch Austaufchung der Alkalienfeine Erklärung erhielt.
M. f. hierüber d. Memoire über dielen Gegenftand in denMimoires de l'aoudanie des fciences. l?^ 1 - P a g. 15-
Nachdem die Seife als Arzneymittel befondersinnerlich immer mehr und mehr in Gebrauch gekom-men war, und man einfehn gelernt hatte, dafs dieaus Natron und Olivenöl im Handel vorkommendefranzöfrfche, fpanifche und venetianifche Fabrikfeife,die man gewöhnlich zum medicinifchen Gebraucheanwendete, befonders die buntgefärbte Stoffe ent-halte, die nicht in die Mil'chung einer reinen Seifepehören, als: Eifenoxyd, Manganoxyd, Kupfervi-triol, ludig und fogar Operment (Schwefelarfenik)und daher oft an ftatt Heilung Krankheit her vorbringenkönne, fo wurde das Bedürfnis einer reinen medici-nifchen Seife immer mehr fühlbar, fo dafs /ich nunmehrere Chemiker mit der Darfteliung einer folchenbeschäftigten.
1742 befchrieb fchon Geoff roy die Bereitungeiner folchen medicinifchen Seife aus reinem Oliven-öl und Aetziauge, aus Natron oder Soda, fogar durchbiofses Stehenlaffen der xletzlauge mit dem Oele oh-ne Kochen zu veranftalten.
M. f. hierüber d. Philofoph. Transaetions , XLIT. p-i. undv. CrelT» neues cheruifches Archiv-, III. 63.