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Im Anfange der 7oger Jahre des iSten Jahrhun-derts befchrieb Spielmann die Bereitung einermeclicinifchen Seife aus Cacaoöl oder -Butter-, 7.uFolge welcher auf eine fehr einfache Weife 4 TheileCacaobutter und 1 Theii feingeriebenes Aetznatrongemifcht werden follteii. In der Folge ging man voncliefem in fo fern fchwierigen Verfahren, dafs dasAetznatron fo fchwer zu pulvern ift und während def-felben flüf/ig wird, und weil auch keine genaue Ver-bindung beider Stoffe erlangt werden konnte, ab,und bewirkte die Vereinigung beider Stoffe durchsSieden mit 2. Theilen YVaffer unter beftändigem Um-rühren u. f. f.
M. f. hierüber d. Gefchichte und Prüfung der verfchiede-nen Seifen in d. nov. act. acad. caefareae Naturae curia-forum, B. III. N. 89- S. 442-
1-73 machte auch Gravenhorft feine vonihm fabrikmä'fsig bereitet werdende Cncaoleife be-kannt.
M. f- "hierüber d. hannö verlebe Magazin, 1773. St. 42.Col. 666.
Auch die Bereitung einer Seife aus WaJlrath undAetzkalilauge, an deren Darfteilung man bis dahingezweifelt hatte, befchrieb 1778 V. Cr eil.
M. I. hierüber deilen chemifches Journal, 1. Th. 1778-S. 128 — 137.
Auch das theure Mandelöl wurde zur Bereituno-einer reinen medicinifchen Seife benutzt, und Brau-dis zeigte iyS5, dafs zur Verfeifung von ohngefahr5 Theilen (240) Mandelöl gegen 1 Theil (77) ätzen-