Druckschrift 
2 (1813)
Entstehung
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605
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Mann in Schottland bedient. Nach Piinius An-führung ift die Seife eine Erfindung der alten Gal-lier, die fie aus Talg und Afche, vielleicht auf die-felbe Art, wie jetzt noch die Seifenfieder im nördli-chen Europa, nämlich durchs Sieden des Talgs miteiner aus Afche und Kalk gemachten Aetzlauge(Seifenfiederlauge, Lixivium faponariorum)und Zufatz von etwas Kochfalz nach beendigter Auf-löfuncr des Talges, bereiteten, und nach ihm wurdedie deatfche für die befte gehalten.

M. f. hierüber d. Buch Jefaias, C. 2. V. 22. f. Piinii hi-ftoria natur. lab. XVIII. C. 51. f. Galen Ccmpoßt.pharmac. Secundum Locus L. V. Cap, Vlll.

Erft in der Mitte des i7ten Jahrhunderts gab T a-chen die erfte deutliche Vorfchrift eine Oelfeifedurchs Sieden einer aus Potafche und Kalk gemach-ten Aetzlauge mit Olivenöl und Hartznachen durchZufatz von Kochfalz zu bereiten, ungeachtet üe fchonim Anfange des i6ten Jahrhunderts in England in-nerlich gebraucht wurde.

M. f. hierüber Otto'Tacheni Hi^owate* c^mi'c. Ve-netiis 1660. 12. Cap. 4. f. Schulze Dijjertalio defaponis u/u medico. Haiae 1746'.

Die Bereitungsart der Seife aus Olivenöl undAetznatron zu Marfeille, wie fie auch zu Venedigund Alicante bereitet wurde, befchrieb gegen denAnfang des i8ten Jahrhunderts Duhamel du Mon-ceau.

M. f. hierüber du Hamel Tratte des arbres, T. II, p. 83.

1741 machte Geoffroy die Entdeckung, dafsnir diejenigen Oele oder Fette, welche erkaltet