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2 (1813)
Entstehung
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471
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dem Grafen Beftufchef die Veranlagung, die deLa motte'fche Tinctur mit der feinen zu vergleichen,woraus er denn erfah, dafs folche der HauptmiCchungnach mit der feinen übereinftimme, aber herberfenmeckte und Eifenoxyd fallen liefs. Vermuthlichweil Lembke felbft nicht das BereftungsverfahreiiBeftufchefs gekannt hatte und es daher auch nurunvollkommen Lainot te hatte mittheilen können.Mit Lamotte's Tode ging das Geheimnifs, diefeTinctur zu bereiten, in Frankreich verloren und diefranzöfifchen Chemiker, welche fie wegen des ho-hen Preifes wirklich fttr goldhaltig hielten, konntenfie, trotz ihrer Bemühungen, nicht nachmachen.Selbft Baume glaubte an ihren Goldgehalt undbereitete fie durchs Auflöten von Goldoxyd in Sal-peterfäure, Vermifchen der Auflöfung mit Weingeiltund DeftiUation, und glaubte, dafs der flüffigeRück-1 fiand die gelbe Goldtinctur fey. Diefe falfche Mei-nung und der Verkauf der goldhaltigen Tinctur wur-de bald allgemein, fo dafs Marggraf zu Berlinund Model in Petersburg, jener eine goldhaltigeFlümgkeit, und diefer einen goldhaltigen Schwefel-äther als jenes Mittel zugefchickt bekamen. Nach-dem Beftufchef bey der Kaiferin KatharinaIn Ungnade gefallen und diefe, welche feine Tro-pfen felbft brauchte, fie nicht mehr von ihm habenwollte, theilte er das Geheimnifs der BereitungModel unter dem Eide der Verfchwiegenheit mit,der von nun an auch diefes Mittel in grofsen Mengenin Gläfern von l bis i| Loth zu 2 Rubel verkaufte.Die Zahl derjenigen, welche die Bereitung diefes