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2 (1813)
Entstehung
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414
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Richter bat über die verfchiedenen Dichtigkei-ten der Mifchung nach dem Alkoholgehalte eine gu-te Tabelle angefertigt, zugleich auch zur Beftim-rnung der Procente des Alkohols in einer geiftigenFlüffigkeit feine Alkoholometer verfertigt. Der al-kohoüfirtefte Weingeift löft den Schwefel und denPhosphor, doch nur in fehr geringer Menge auf, auchAetzalkalien , befonders das Kali, Natron und Am-monium -, ferner mehrere Säuren, vorzüglich dieBoraxfäure, Benzoefaure, Bernfteinfäure, GalJus-fäure, Blaufä'ure, Weiniteinfiiure, Zitronenfä'ure,Sauerkleefäure; ferner mehrere Salze, befonders die,welche leicht an der Luft zerfliefsen, als das faJpe-terfaure Natron und. Ammonium, bernfteinfäureAmmonium, falt alle effigfauren Salze, das falzfaureKalk, Bittererde, Thonerde und mehrere andere.Welche Alkalien, Säuren und SaJze aber leichternoch von dem blofsen alkoholifirten Weingeift auf-gelöst werden. Ferner löft er die ätheriichen Oele,den Kampher und befonders ftark die Harze auf,bey denen feine Aurlömngskraft fo grofs ift, dafs erfelbft Harze vollkommen aufiöft, die der blofse al-koholifirte Weingeift theils gar nicht, theils nurunvollkommen aufzulöfen vermag, z. B. den San adarak, Maftix und fogar den,fchwer auflöslichenCopal. Gleich dem gewöhnlichen Alkohol, dochkräftiger, vermag er auch durch feine auflöfendeKraft die Gummiharze zu zerlegen. Auch einigefette Oele, nämlich das Ricinusöl, das Mandel-und Leinöl und mehrere, die der gemeine Alkoholnicht auflöfen kann, löft er mehr oder weniger