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2 (1813)
Entstehung
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413
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«röfstmöglichften künftlichen Kältegrade, den manhat hervorbringen können, hat er fich noch nicht«erinn-oder gefrierbar gezeigt. Er ift fehr leichtentzündlich und brennt mit blauer Flamme, ohneeinen Rückftand von Waffer, oder fonft etwas zuhinterlaffen, und mit einem kaum wahrnehmbarenRauche, wenn der Zutritt der Luft etwas gehindertwird. Bey diefem Verbrennen bilden fich Waffer,Kohlenitofffäure und etwas Ammonium. BeyniDurchleiten des Alkohols in Dampfgeftalt durchglühende porcellanene Röhren, erleidet er eine Zer-fetzung, und wird in ein fich gröfstentheils in derKühlröhre in Kryftalle ablagerndes flüchtiges Oel,VVaffer, welches etwas Ammonium, Effigfäure, undwahrfeheinlich etwas Benzoesäure enthält, undKoh-lenwafferftoffgas verwandelt, und in der Röhre fchei-det fich etwas Kohle ab, die beym Einäfchern Spu-ren von Kali, Kalk und Kiefeierde zeigt.

Durch den gasförmigen Sauerftoff der Atmo-fphäre und das blofse Sauerftoffgas erleidet er kei-ne Veränderung; an der Luft wird er blofs verflüch-tigt und zieht auch wohl etwas Waffer an.

Mit dem Waffer ift er in allen Verhältniffenmifchbar, wobey immer eine Entbindung von Wär-me Statt findet, zum Beweis der innigen Vereini-gung beider Stoffe. Kommt er aber mit Eis in Be-rührung, fo erfolgt ftets eine Verminderung derWärme von i5 bis 16 Grad. Die Eigenfchwere derMifchung ift fo verfchieden, als die Verhältniffe find,in welchen beide Stoffe gemifcht find, jedoch ftetsgröfser als es nach der Rechnung feyn follte.