Druckschrift 
2 (1813)
Entstehung
Seite
412
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Procent hat, in welchem Zuftande ein Glas, wel-ches 5o Scrupel Waffer zu faffen fähig ift, nur 4i|Scrupel davon faffen kann. Er ift fehr flüchtig undleichtentzündlicher als der rectificirte Weingeift,wobey er nach dem Verbrennen wenig oder keinWaffer zurückläfst, und deshalb auch beyra Abbren-nen über Schiefspulver, Baumwolle und anderebrennliche Körper folche entzündet. Er ift bey kei-nem bekannten Kältegrade zum Gefrieren zu brin-gen. Gegen verfchiedene Säuren, Aetzalkalien,Salze, Harze, Gummiharze, ätherifche Oele, Sei-fen verhält er fich faft in Betreff der Auflöuings-kraft wie der rectificirte Weingeift, bisweilen mehr,bisweilen weniger kräftig. Aufserclem befitzt ernoch mehrere Eigenfchaften mit dem alkoholifirte-ften gemein.

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Der alkoholifirtefte Weingeift befirzt folgendeEigenfchaften: Er ift eine farbenlofe, vollkommendurchfichtige, rein geiftig, fehr ftark und feurigfchmeckende und durchdringend, nicht unangenehmriechende, auch ftark perlende Flüfßgkeit, die beyi5 Grad Reaumur oder 65 Grad Fahrenheit eine Ei-genfchwere von 0,791 zeigt, folglich in der Leich- .tigkeit dem Aether fehr nahe kömmt. Im Rich-ter'Ichen Alkoholometer zeigt er 100 Procent undverliert diefe Befchaffenheit auch nicht bey noch fooft wiederholtem Abziehn über falzfauren Kalk.Er ift fehr flüchtig, ohne dabey zerlegt zu werden,denn fchon bey 176 0 Wärme nach Fahrenheit kochter, da das Waffer erft 212° F. fiedet. Bey dem

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