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2 (1813)
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theils durch die Verbindung des Kali mit dem Schwe-fel und durch die dadurch bewirkte Schwächung odervielmehr Aufhebung der Verwandtfcbaft mit demKali veranlafst. Geräumig mufs der Tiegel deshalbfevn, damit die durch die Entweichung der Kohlen-ftofffäure fcbaumende Maffe nicht überfteige. Aufbe-wahrt mufs die ausgegebene Maffe deshalb in gutverfchJoffenen Gliifern werden, damit fie nicht durchdie Feuchtigkeit der Luft, die fie leicht anzieht, feuchtwerde und zerfliefse.

§. 547-

Befchreibung der 'Eigenschaften des Sfiefsglanzfchwefelkali.

Das Spiefsglanzfchwefelkali bildet eine roth-braune Maffe, die allmählig in trockener Luft aufder Oberfläche, und dann immer tiefer hinein oliven-grün gefärbt erfcheinr. Es fchmeckt ekelhaft undicharf {chwefeligt, und bewirkt in fehr geringer Do-fis das heftigfte Erbrechen und Purgiren. Im trock-nen Zuftande iffes geruchlos, aber befeuchtet giebtes den unangenehmen Geruch fauler Eyer von fich.An der Luft wird es feucht und mit mehr Wafferübergoffen löft esfich, bis auf einen Antheil Spiefs-glanzoxydul mit etwas Schwefel, auf. Bewirktman die Auflöfung durch h ei fses Wa ff er, und läfstman die Auflöfung mit vielem Waffer verdünnt erkal-ten, fo fondert fich hydrothionfaures Spiefsglanzoxydulheraus. Alle Säuren mit Ausnahme der oxydirtenSalzfäure und Salpeterfaure entwickeln daraus hy-drothionfaures Gas. Mit der mäfsig concentrirtenSalzfäure findet daffelbe Statt, und es entfteht mitdem Spiefsglanzmetall und dem Kali faJzfaures Kali