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2 (1813)
Entstehung
Seite
382
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und falzfaures Spiefsglanzoxydul, welche Mifchungmit vielem Waffer verdünnt, einen weifsen Nieder-fchlag von falzfaurem Spiefsglanzoxydul mit Ueber-fchufs an Oxydul (AI g arothp ulver) bildet undfallen läfst.

i 548.Prüfung des Spiefsglanzfchvefelkdli auf mögliche Verunreini-gungen oder Verfülfchungtii.

Das Spiefsglanzfchwefelkali dürfte wohl, da estheils nicht fehr koftbar ift, theils noch nicht fa«brikmäfsig bereitet wird, keinen Verfälfchungenunterworfen feyn, und die Verunreinigungen, denenes ausgefetzt feyn könnte, dürften fich wohl auchnur 1) auf die durch Kiefelerde, bey einem zulangenSchmelzen der Maffe im irdenen Schmelztiegel, 2)auf die durch fchwefelfaures Kali und überfchüffigesSpiefsglanzoxydul, beide entftanden durch zu lan-ges Schmelzen und Verbrennen eines srofsenTheilsSchwefel, erftrecken.

Die erfte Verunreinigung, die durch Kiefelerde,wird fich folgender Maafsen entdecken: Man über-giefse das zu prüfende Spiefsglanzfchwefelkali all-mählig in einem Gläschen, mit fo viel mäfsig ftarkerSalzfäure, bis keine Entwickelung von Hydrothion-fäure mehr Statt findet; bleibt dabey ein pulverigteroder gallertartiger Rückftand, der wohl mit Wafferausgewafchen, und in einem Schmelztiegel geglüht,ein fcharfes rauhes Pulver darftellt, fo enthält esKiefelerde.

Die andere Verunreinigung entdeckt das Tro-ckenbleiben an feuchter Luft, die unbedeutende