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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1959
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Rinden.

1959

same , faserige, geruchlose und fast geschmacklose Rinde, die je-doch vielen Schleim enthält, und von den nordtimerifcanischen Wil-den als Wundmittel gebraucht wird.

CortexYabae. Die Rinde einer in Cubaeinheimischen Manae,die sich durch ihre speeiflsebe Wirkung als ein Mittel gegen Ein-geweidewürmer auszeichnet. Man gibt die Yaba in einer schleimi-gen Abkochung, oder in einem Brnstsäftchen, indem man zweiUnzen der Rinde in zwei Bouteillen Wasser kocht, und einigeschleimige und erfrischende Substanzen, nebst Zucker zusetzt. Mannimmt davon 1 3 Löffel voll Morgens, je nach dem Alter. Inzu grofser Gabe wirkt das Mittel narkotisch. Froriep's Notizen Bd.17. pag. 192.

V. H ö I ä e r.

Lignuin citreum. Citronenholz. Unter diesem Namen istnicht das Holz des Citronenbaums zu verstehen, sosdern man belegtdamit verschiedene exotische Holzarten von gelber Farbe und ange-nehm citronenartigem Gerüche. Guibourt unterscheidet davon meh-rere Sorten, nämlich: 1) Citronenholz aus Sanct Domingo,auch Hispanille genannt, weil es aus dem früher spanischen An-theile der gedachten Insel kommt. Es erscheint in Form vierecki-ger Klötze, die 612 Fufs lang, 12 18 Zoll breit und 6 8Zoll dick sind. Das Holz ist ziemlich zart, blafsgelb, hat einefeine Textur und einen sehr angenehmen Geruch, wie eine Mischungvon Citronen und Steinklee. Der etwas ranzige Geschmack möchtevon dem darin enthaltenen fetten Ocle abhängen. Es ist leicht zubearbeiten, nimmt eine schöne Politur an und ist daher zu elegan-ten Meubeln ganz geeignet. Wahrscheinlich ist dies das von Po-met angeführte Citronenholz, das damals betrüglicher Weise oderaus Irrtbum für gelbes Santelholz ausgegeben wurde. Die NamenLichtholz und Jasminholz, welche ihm Fomet auch beilegt,könnten verleiten, es von Erithalis fruticosa abzuleiten, al-lein dieser in die Gruppe der Guedanlaeeen (pag. 320) gehörige,an 1520 Fufs hohe Strauch, kann unmöglich so grofse Holz-stücke liefern, wie die beschriebenen sind. Herr Guibourt glaubtdefshalb, es möge eher von Amyris balsamifera (pag. 1198) kommen.

Die zweite Sorte von Citronenholz kommt in vierecki-gen 6 7 Zoll dicken Stücken vor, es ist härter und schwerer,als das vorige, dunkler gelb, deutlicher von concentrischen Aderndurchzogen und an den Ecken noch mit den Resten von weifsemSplinte versehen. Es hat einen der Hispanilla ähnlichen, aber vielschwächeren und an der Luft leicht vergänglichen Geruch. Wennman es raspelt, so wird der Geruch weniger angenehm und ähneltdem der gelben Drckrübe (Bete fauve). Vielleicht kommt es vonErithalis fruticosa?

Eine dritte Sorle. Bois de Licari genannt, kommt von ei-nem durch Aublet unter dem Namen Licaria gujanensis unvol/kom-

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