1960
Ilölaor.
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men beschriebenen Baume, aus der Familie der Laurineen. DerStamm wird 50—60 Ful's hoch, bei einem Durehmesser von dreiSchuhen Das Holz ist gelblich, wenig compact, und hat einenrosenartigen Geruch; die Galibi nennen es Licari Kassali und dieKolonisten Roseuholz oder auch Sassafrafsholz (siehe oben p. 605).Herr Guibourt glaubt, es'sey dies das Citronenholz von Ca-yenne, welches er von einem Droguisten als Sassafras verkaufensah. Durch Destillation erhielt Cbardin - iladancourt daraus eingelbliches, flüchtiges, etwas feitesOel, von spee. Gewichte 0,9882,etwas leichter als Wasser ( Hist. des Drogues I. p. 635.)
Lignum Cour bar il. Courbarilholz der Kunsttischler. HerrGuibourt ist nicht der Meinung, dafs es von Hymenaea Courbaril(pag. 1198) komme, einmal, weil es einem Holzstücke dieses Bau-mes, das im Pariser naturhistorischen Museum aufbewahrt wird,keineswegs ähnlich ist, sodann, weil ein Negoeiant berichtete, dafsman in England diese Drogue als Zebraholz und Coro man-delholz kenne, auch komme es wirklich aus der ostindischenHalbinsel. Es findet sich in grofsen viereckigen Blöcken vor, istsehr hart, dicht, rothlich und von braunen oder schwärzlichen Adernstellenweise durchzogen, wenn man es raspelt, haucht es einen et-was unangenehmen Geruch aus, schmeckt adstringirend und gibtein Pulver, das Aehnlichkeit mit dem der grauen Chinarinde hat.(Guibourt 1. c. p. 636.J
Lignum Feroliae. Feroliholz oder Atlasholz*). (Boissatine)Es kommt.aus Cayenne, von einem Baum, den Aublet unter demNamen Ferolia gu j anensi s aufführt. Da er aber von den Blu-men keine Nachricht gibt, so kann der Baum in den botanischenSystemen nicht eingereiht werden Der Stamm kann drei Fufs imDuchmesser haben, der Splint ist weifs, sehr dick, das Kernholz,welches allein im Handel vorkommt, erhält man in eylindrischenStücken, die 8—18 Zoll im Durchmesser haben. Das Atlasholzist gelblichrotb. und von rothen Adern durchzogen, auf dem Längen-schnitte zeigt es zahllose strablenartige, braune, horizontale, sehrkleine und dicht gedrängte Streifen, Das Feroliaholz läfst sich sehrschön poliren, und die Lichtstrahlen wirken dann so eigenthümlichdarauf, dafs die Oberfläche atlasartig erscheint, woher auch derName Atlas holz kömmt. In maochen Schriften heifst es auchMarmorholz (Bois marbre), allein diese Benennung gilt allemAnsehen nach einer ganz andern Holzart, denn das der Ferolia hatnichts, was ihn rechtfertigen könnte; übrigens macht man rechtschöne Meubles daraus (Guibourt p. 630),
Lignum f e r r e u in. E i s e n h o 1 z. Viele Holzgewächse derTropenländer besitzen ein so ausgezeichnet hartes Holz, dafs esden Völkern jener Gegenden, die das metallische Eisen nicht zuschneidenden Instrumenten zu verarbeiten verstanden, an deren Stelle
; Mit diesem Namen ha h der in die Familie deivCedrc-
lecn gehörenden Citloroxylon Swietenia belegt. Siehe oben p. 1930.