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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1943
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Aurantiaceae.

1943

ben worden sind.

kenlose Früchte zu nehmen,

wenn man sie im reinen trocknen

Zur Aufbewahrung sind nur gesunde, fiek-

die sich am besten erhalten.

Sand, oder auch gut aus-

getrocknetem Mehl oder Spreu so umschüttet, dafs keine dieandere berührt, wo sie dann, in einem trocknen Keiler bewahrt,sich lange unversehrt erhalten. Raybaud erhielt aus 100 bit-tern Pomeranzen von Nizza durch Auspressen 4 Unzen am-brafarbiges Oel; aus einer gleichen Zahl bekam er durch De-stillation 4 Unzen 2 Drachmen farbloses Oel, welches schwä-cher roch als das vorige.

Pomeranzenschalen, Cortices Aurantiorum,sie kommen gewöhnlich getrocknet im Handel vor, in ellip-tischen, an beiden Enden spitzen Stucken, die 1 U bis % derFrucht ausmachen (^Pomerauzenschalen in Quart), sonst un-terscheidet man noch

a~) Gewöhnliche Pomeranzenschalen, Corti-ces Aurantiorum ordinarii; die Stücke sind I 2 Li-nien dick, aufsen braun, zum Theil mehr oder weniger demIlothen oder Gelben sich nähernd, vertieft punetirt, und ent-halten viel weifses, schwammiges Mark (Göbel Waaren-kunde Bd. 1. tab. 2. flg. 8. 9.} Sie werden ballenweise vonLissabon, Malaga, Oporto, Genua und Trügst in den Handelgebracht. Die spanischen und portugiesischen sind die vor-züglichsten und gewöhnlich in Viertelschnitten; dagegen wer-den die italienischen, welche schlangenförmig und länglichgeschnitten sind, weniger gesucht. (Schedel.)

bj Curassavisc he Ponu-ran zen schalen, Cor-tices Aurantiorum curassavicorum ( Göbel Waaren-kunde Bd. 1. tab. 2. fig. 11 und 12.). Sie kommen von einereigenen Pomeranzen-Varietät, die schon Boerhave als Au-rantium fruetu maximo Indiae occidentalis bezeich-net, und die auch Volckamer in dem öfters angeführten Werkepag. 240 andeutet. Diese westindischen Pomeranzenschalensind weit dünner, als die europäischen, '/ 2 , selten über 1 Liniedick, aufsen dunkel schmutzig- grün, mehr oder weniger insBraune oder dunkelbraune, sie enthalten weniger und weitdichteres, weifses Mark und riechen stärker und angenehmeraromatisch, als die gemeinen, beide schmecken stark gewürz-haft bitter, während der untere weifse, schwammige Theilzwar auch einen bittern, aber keinen aromatischen Geschmackhat. Manche wollen dieses schwammige Gewebe ganz ge-schmacklos gefunden haben.

Nach Cullen (Abhandlung über die Materia medica Bd. 2.pag. 104) wurden sonst die unreifen, noch saftlosen Pome-ranzen unter dem Namen Aursntia curassavica in den