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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1942
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1942

Aurantiaceae.

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salze, Spuren von Eisen und Kieselerde*). (Brandes ArchivBd. 26. )>. 230 u. d. f.) Hofrath Brandes lieferte ebenfallseine Analyse der unreifen Pomeranzen. Zweitausend Theilederselben enthalten nach ihm: Aurantiin oder Pomeranzen-bitter, nebst Spuren von Gaiius-, Citronen- und Aepfel äure2(5 Gran; Aurantiin mit äpfelsauren Kalksalzen, Spuren vonHarz und Sehleimzueker 35 Gran, Halbharz 24- Gran; ei-genthümliche neutrale kristallisirbare Substanz; (Hesperi-din nach Lebreton) ö Gran, Chlorophyll 4 Gran, dasselbemit Stearin 7 Gran, rothe, fettige, kristallisirbare Farbesub-stanz (Erythrophyll) 5 Gran. Eiweifsstoff 15 Gran, Gummimit thierisch-vegetabilischer Substanz 310 Gran: citronen-sauren, apfelsauren, schwefelsauren und phosphorsauren Kalk,schwefel- und salzsaures Kali, und Spuren von Bittererden-salzen 12 Gran. Phyteumacolia mit Aepfelsäure und äpfel-und citronensauren Kalisalzen 420 Gran; phosphorsaaren Kalk3 Gran, citronensauren Kalk 12 Gran, äpfelsauren Kalk 6Gran; Ulmin oder Humussäure mit saurem ulminsaurein Kalk30 Gran; durch Aetzkalilauge erhaltene, in Alcoho! unlös-liche, in Wasser auflösliche thierisch-vegetabilische Materie34 Gran; durch Aetzkalilauge erhaltene, in Wasser und AI-cohol auflösliche, thierisch-vegetabilische Materie 300 Gran,Faser mit verschiedenen Mittelsalzen 140 Gran, Feuchtigkeitmit Inbegriff des ätherischen üels 480 Gran (1869 Gran.)

Die Pomeranzenfrüchte enthalten im unreifen Zustandeeine besondere bittere Substanz, das Aurantiin oder Pomeran-zenbitter, in welchem, neben dem ätherischen Oele, vorzüg-lich der Sitz der Wirksamkeit dieser Früchte seyn dürfte.Diese enthalten noch nebst einer geringen Menge von He-speridin einen gelben, fettigen Farbstoff, welcher vielleichtbei Voranschreitung der Vegetation das schöne Orangegelbder reifen Pomeranzenschalen bildet, und nebst dem Harzund Chlorophyll sich vorzugsweise in der äufseren Frucht-schale vorfinden möchte. Eine geistige Tincfur der unreifenPomeranzenfrüchte, dürfte als das wirksamste Präparat anzu-sehen seyn (Brandes Archiv Bd. 27. p. 113137.)

Die kurz nach der Blüthezeit abgefallenen Bigaraden-früchte nennt man nach Guibourt Petit Grafn, und das ausihnen durch Destillation erhaltene Gel trägt denselben Namen,während Bisso und Raybaud diese Benennung dem ätherischenOel der Blätter beilegen. Diejenigen unreifen Pomeranzen-früchte, welche die Gröfse einer Kirsche erreicht haben, heis-

sen Orangettes, und sie sind es,kannten Fontanellerbsen (Pols

pflegt.

d'oranges

aus denen man die be-pour les cauteres)

häufig darzustellen

Reife bittre Pomeranxenfrüchte. Fructus seuPoma Aurantiorum amarorum, die schon oben beschrie-