1938
Aurantiaceae.
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eirunden oder fastuns erscheinen die
tonen von Colchis, jetzt unter dem Namen Gaurien bekannt,zwischen 39 und 40°. In China cultivirt man bis zu 35° Ci-tronen und Pomeranzen, die vielleicht nicht dieselben Artensind, wie die unsrigen.
Der Pomeranzenbaum ist ein sehr schönes Gewächs mitniäfsig hohem aufrechtem Stamme und schön belaubter Krone,deren zahlreiche Zweige grün, unbewehrt oder mit achsel-ständigen Dornen versehen sind. Die Blatter stehen zerstreut,sie sind lederartig, immergrün, durchscheinend punktirt, oval-länglich, an beiden Enden schmäler, vorne zugespitzt, amUande gesägt oder gekerbt, oben glänzend, unten blässergrün, die Blattstiele mit einer umgekehrtherzförmigen Flügelhaut eingefafst. BeiBlumen im Juli und August, während sie in wärmeren Län-dern mehrere Monate hindurch sich entwickeln; sie stehen ein-zeln in den obern Blattwinkeln oder auch büschelweise undselbst traubenförmig geordnet an der Spitze der Zweige. Derfünfspaltige grüne Kelch mit gezähntem Saume bleibt stehen;die Blumenblätter sind länglich stumpf, punktirt, gewöhnlichganz weifs und von hockst angenehmem fragrantem Gerüche;die zahlreichen weifsen, zusammengedrückten, fast pfriemen-förmigen Staubfäden sind in mehrere Bündel vertheilt. DerFruchtknoten ist wie bei den Cilronen und Limonen von einerringförmigen drüsigen Scheibe umgeben, er trägt einen cylin-drischen Griffel mit kopftörmiger Narbe und hinterläfst eine fastkugelrunde, etwas eingedrückte, ungenabelte Frucht, derenSchale rothgelb (pomeranzenfai ben) und punktirt ist. Der in-nere Raum ist gewöhnlich in 8 —12 Fächer getheilt, die umdie zellige fast saftleere Mittelsäule liegen, aus eignen haut-artigen Wänden, gebildet sind und daher leicht von einandergetrennt werden können. Die Fächer enthalten nebst einemsaftreichen zelligen bittersäuerlich schmeckenden Fleische zweioder drei längliche oder umgekehrt-eiförmige, nicht selten etwaseckige Saamen, an denen der wulstige Nabelstreife QRaphe)gut unterschieden werden kann. Die äufsere Saamenhaut (JLo-rica Mirbel, Epispermium Richard] ist blafsgelb, die innereQTegmen Mirbel, Perispermiam Richard] ist hell bräunlichund läfst am stumpfen Ende den kastanienbraunen INabelfleckfChalaza seu Umbilicus internus^ erkennen. Der weifseEmbryo zeigt sehr oft zwei, drei und selbst noch mehrere nachunten gerichtete Würzelchen.
Von den zahlreichen Varietäten, deren Bisso gedenkt,mögen hier nur folgende stehen:
C. Bigaradia crispifolia. Die krausblättrige Biga-rade 5 die Franzosen nennen diese Abart lliche Depouilleoder Bouquetier, was auf den reichen Ertrag derselben schlies-sen läfst.