Aurantiaceae.
1931
det worden zu seyn. wie denn auch Linne und viele andereBotaniker unter dem Namen Citrus medica sowohl den Citro-nen - als Limonienbaum begreifen, letzterer wird mit einerungemein grofsen Zahl von Spielarten im südlichen Frankreich,Italien, Spanien, Griechenland und andern Ländern , die einahnliches oder wärmeres Klima haben, gebogen. Die jungenZweige dieses Baumes sind violett, die Blätter länglich, gelb-grün, lang gestielt, und die Blattstiele mit einem Ilandever-sehen, der sich nicht bis zur Basis fortsetzt- Die Blumenstielesind lang, gestreift, der Kelch violett, die Blumenblätter aus-sen roth, innen weifs und von starkem Gerüche. Die Fruchtist klein, eiförmig, safrangelb, genabelt, ihre Schale ist com-pact und dünn (Hauptmerkmal) und hängt mit der sehr saurenzehnfächerigen Pulpe zusammen.
Von den vielfältigen Varietäten mögen hier nur folgendeerwähnt werden:
Citrus Liraonum Bignetta Risso, die Bignette. DieFrucht ist kugelrund, eingedrückt, stumpf genabelt, die Schaledünn und gelblich.
Citrus Limonum Rosolinnm Risso, die Rosoline;durch eine grofse eiförmige Frucht ausgezeichnet. (Volkamerp. 88. t.89. Ferrar. 251. t. 255.) Eine oft an 2 Pfund schwereFrucht, die gleichsam ein Mittelding zwischen Citroner. und Li-monien ausmacht; sie hat ihren Namen von einem GutsbesitzerHieronymus Rossolini, aus dessen Garten sie Ferrarius erhielt.Sie heifst auch Wachslimone und wird vielfältig verspeist.
Citrus L i m o n i u m P o n z i n u m Risso. Grofse umge-kehrt-eiförmige, an der Basis gerippte Früchte. (Ferr. Hesper.289. t. 291. et 293. Volkamer Hesp. 2. p. 13:?. t. 124.) NachFerrarius werden diese Früchte zumal in Syrien ungewöhnlichgrofs, sie haben nach ihm eine sehr dünne Schale und schwe-felgelbes Fleisch; er unterscheidet noch Limon ponzinus ligu-sticus und rubens. Aufserdem bildet er noch als eigne Formab Limon ligusticus, eine ausgezeichnete mehr länglicheFrucht, die vorzüglich nach Deutschland und Frankreich aus-geführt wird, besonders sind dieselben, wie F. hinzusetzt, inden Apotheken gebräuchlich. Sehr ausgezeichnet sind nochdie kleinen, besonders beliebten, oft nur nufsgrofsen kalabri-schen Limonen.
Citrus Lumia Risso. Süfse Limonie oder Lumie.(Ferrar. Hesp. 227. t. 229. Volkam. 157. t. 158. b.) Die Lu-mien sind schöne Bäume mit nicht selten dornigen Zweigen,deren Blätter eiförmig oder
länglich,
meistens gesägt sind und
auf einem gelandeten Blattstiele sitzen. Die Blumen sind aus-sen roth, innen weifs, die Früchte länglich, genabelt, derNabel oft gekrümmt, die Schale hellgelb, dicker als bei den
HB