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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1926
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1926

Atirantiaceae.

verwachsen. Auch die Staubfäden sitzen auf dem bemerktenFortsätze, es sind ihrer eben so viel oder die doppelte undmehrfache Zahl der Blumenblätter; sie bilden eine einfacheReihe, sind an der Basis etwas breiter, frei, oder in mehrereBündel verwachsen, mit pfriemenförmiger freier Spitze; ihreStaubbeutel sind zweifachen',^, öffnen sich mit Längenlinienund sind nicht selten mit Drüsen besetzt. Der aus mehrereneng verwachsenen Kammern gebildete Fruchtknoten trägt ei-nen cylindrischen Griffel, mit dicker etwas lappiger Narbe.Die fleischige, nicht aufspringende Frucht, nennt DecandolleAurantium, Desveaux Hesperidium. Die Theile oderSchichten der Fruchthülle CEpicarpiunij Harcocurpium, En-docurpiumj sind mit einander verwachsen und ohne Zer-reifsen nicht trennbar, die äufsere Schichte ist lederartig undmit zahlreichen drüsigen Punkten versehen. Die Höhle derFrucht wird durch Scheidewände, die die innere Schichteoder das Endocaipium gebildet, in mehrere Fächer getheilt,welche leer oder von einer zelligen saftigen Pulpe angefülltsind. Einzeln oder in unbestimmter Zahl sitzen an einemWinkel im Mittelpunkte des Faches oft in hängender Stellungdie eiweifslosen, nicht selten mehrere Embryonen enthaltendenSaamen, an denen deutlich der seitliche Nabelstreife QRaphe^)und der Hagelfleck (Chalassa) gesehen werden kann. Dergerade Embryo hat ein deutlich entwickeltes BlattfederchenQplumulaJ. ein kurzes nach dem Nabel gewendetes Wür-zelchen oder Schnäbelchen (jrosteUvm) und grofse dicke, ander Basis mit zwei ohrförmigen Verlängerungen verseheneCotyledonen.

Gattung Citrus L. Agrume %J.

(System. Linii. Polyadelphla Polyandria.1

Der urnenförmige Kelch ist in drei bis fünf Segmentegespalten ; die Corolle besteht aus fünf bis acht Blumenblät-tern. Zwanzig bis sechzig Staubfäden mit länglichen Anthe-ren sind unregelmäfsig zu mehreren Bündeln verwachsen; dersechs- bis zwölffächerige Fruchtknoten trägt einen cylindri-schen Griffel mit halbkugeliger Narbe und hinteiläfst eine ge-schlossene Frucht mit rindenartiger Hülle, innerhalb in mehrereFächer getheilt, welche viele in eine saftige Pulpe gehüllteSaamen enthalten.

*) Eine neue Monographie dieser Gattung ist nächstens von Herrn Dehnhardt,Inspector des botan. Gartens in Neapel zu erwarten.