1922
Cedreleae.
eine Inaugural-Abhandlung (De Swietenia Soymida Edi'nb.1794.), worauf sie auch eine Stelle in dem Edinburger Dis-pensatorium erhielt, und spater zumal von Breton als ein China-Surrogat empfohlen wurde. In Deutschland hat man kaumGebrauch davon gemacht. Das aus der Rinde bereitete Ex-tract soll grofse Aehnlichkeit mit Kino haben und selbst häufigdamit verwechselt werden.
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Haltung Sicielenia L. QJacquin). Swiefenie.
(System. Linn. Decandria Monogynia; richtiger Monadclphia Decandria.)
Der fünfspaltige Kelch fällt leicht ab 5 die Corolle bestehtaus fünf Blumenblättern; an der Spitze der gezähnten Staub-fadenröhre sitzen innerhalb 8—10 Staubbeutel. Der rundlichefünlkammerige Fruchtknoten sitzt auf einer ringförmigen Nec-tarscheibe, er trägt auf pfriemenförmigem Griffel eine kopfigeNarbe und hinterläfst eine holzige, fünffach er ige, fünfklappigeKapsel, deren zahlreiche an der Spitze geflügelte Saamen sichgegenseitig dachziegelartig decken.
Swietenia Mahagoni L.
Mahagoni-Swietenie, Acajoubaum, wahrer Ma-hagonibaum.
(Plenk plant, med. tal). 243. Hayne Bd. 2 lab 42. Zenker Waarenkunde Bd. 1.Heft 3. tab. XVII.)
Der Mahagonibaum wächst in Südamerika und Westindien,besonders an felsigen Stellen und blüht da im December undJanuar, oder nach v. Humboldt, der den Baum bei Acapulcoin Mexiko sah, im April. Auf Cuba und Hayti gibt es nochviele Mahagonibäume, auch auf Jamaika war er sonst in gros-sem Ueberflufs vorhanden, doch sind in neuerer Zeit die mei-sten erreichbaren Stämme da gefällt worden. Der Mahagoni-baum hat einen ansehnlich hohen und dicken Stamm, mitschöner, weit ausgebreiteter, dichter Krone. Die Blätter sindabgebrochen gefiedert; jeder Hauptblattstiel trägt gewöhnlichdrei bis fünf Paare oval-lanzettförmige, zugespitzte, am Grundeungleiche, glatte, glänzende, etwas sichelartig gebogeneBlättchen. Die kleinen weifslichen Blüthen stehen in denBlattwinkeln in Trauben geordnet, die meistens mehr oderweniger ästig in die Rispenform übergehen und immer kürzerals das nebenstehende Blatt sind. Die Früchte sind ovale,faustgrofse, vorn abgerundete braunröthliche Kapseln, welchelänglich zusammengedrückte, an der Spitze geflügelte Saamenhaben, die denen unsrer Eschenbäume ziemlich ähnlich sehen.
Officinell ist die Rinde, Cortex Mahagoni, amStamme ist sie rauh, braun, an den Aesten und Zweigenmehr grau und glätter. Murray, der seine Exemplare aus