1920
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sich auch unter dem Namen Calicedra-Holz öfters im Handel vorfin-det. Die Blätter stehen abwechselnd, sie sind gefiedert, oval - länglich,ganzrandig, oberhalb glänzend, unten etwas höckerig. Die kleinen gelb-lichen Blumen stehen in Rispen. Frisch riechen alle Theile des Baumes■widerlich knoblauchartig, trocken dagegen angenehm gewürzhaft. Aus derRinde fliefst ein durchsichtiges aromatisches Harz, Resina Acajou, undaus dem Holze bereitet man ein als Fiebermittel dienendes Extract. DieFrucht sowohl, als wie die an diesem Bnume vorkommenden galläpf'elarti-gen Auswüchse (Cedar Apple or Rnot) empfiehlt Dr. Brochus als Wurm-mittel. Man sehe London Medical Repository üctob. 1837. pag. 356. DasCalicedra- oder Cedro-Holz des Handels kommt aus Cuba, esist sehr leicht, porös, röthlich, und riecht stark und angenehm, an dieCeder erinnernd. Man braucht es, um Zuckerkisten, so wie andere, diezum Einpacken der Havanna-Cigarren dienen, daraus zu fertigen. (Gui-bourt.)
Chloroxylon Swietenia Decandolle. Atlasholzhaum, in dieDeeandria Monogynia gehörend. Ein ansehnlicher auf den Gebirgen in Ost-indien einheimischer Baum, mit dunkelrostbrauner Rinde. Die Blätter sindabgebrochen gefiedert, und bestehen aus 10—12 Paaren schief oval-läng-licher, stumpfer, ganzrandiger, durchscheinend punktirter Blätter Diekleinen gelblichen Blumen bilden grofse endständige Rispen; sie habenkurze fünftheilige Reiche, fünf Blumenblätter und 10 pfriemenförmigeStaubfäden. Der Fruchtknoten ist zur Hälfte in eine zehnbuchtige Scheibeversenkt, er trägt einen kurzen Griffel mit einfacher Narbe und hinterläfsteine dreifächerige, dreiklappige, röthliebgjll) und bräunliche Rapsel, wel-che kleine, an der Spitze lang geflügelte Saamcn enthält. Aus der Rindefliefst reichlich ein Harz , das in jenen Gegenden die Stelle der Resina Pinivertritt, und auch als Dammarharz in den Handel gekommen zu seynScheint. Dies gilt auch von Chloroxylon Dupada Buchanan, ei-nem ebenfalls in Ostindien einheimischen Baume, dessen Harz nach Hamil-ton zu Pflastern und zum Ralfatern der Schiffe verwendet wird.
Chiekrassia tabularis Adrien de Jussieu. Plagiotaxis Chi-ckrassa Wallich, Swietenia Chickrassa Roxb., in die Monade)phia De-eandria gehörend. Ein grofser auf den Gebirgen in Ostindien wachsenderBaum, mit abgebrochen gefiederten Blättern, die bisweilen luxuriirenddoppelt gefiedert vorkommen. Jeder Hauptblattstiel trägt 3—10 Paareschief oval - längliche, unten weich behaarte Blättchen. Am Ende derZweige stehen die ziemlich grofsen Blumen in ausgebreiteten Rispen; siehaben einen fünftheiligen Reich , fünf aufrecht stehende Blumenblätter undeine walzenförmige, zehnkerbige Staubfadenröhre. Die Früchte sind drei-fächerige, dreiklappige Rapsein, mit queren an der Spitze geflügelten Saa-men. Die Rinde ist dunkelbraun, rissig, innen röthlichbraun, kräftig ad-stringirend, aber nicht bitter.
Gattung Soymida Ad. Jussieu. Soymide.
(System. Linn. Monadelphia Deeandria.)
Der Kelch ist fünfblätterig und auch die Corolle bestehtaus fünf Blumenblättern. Die becherförmige Staubfadenröhreist zehnlappig-, jeder Lappen ist mit zwei Fortsätzen versehen,an deren einem ein Staubbeutel sitzt. Der auf einer fleischi-gen Scheibe sitzende fünf kammerige Fruchtknoten trägt aufkurzem Griffel eine schildförmige fünfeckige Narbe, und hin-terläfst eine fünffächerige fünfklappige Kapsel, welche zahl-reiche ringsum geflügelte Saainen enthält.