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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1918
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1918

Ceilreleae.

Die zahlreichen, in den Fächern zwei Reihen bildenden Saa-men sind geflügelt; sie sind eiweifslos oder mit einem flei-schigen Eiweifse versehen. Das Würzelchen des cylindri-schen Embryo ist nach dem Nabel gewendet und die Cotyle-donen haben eine blattartisre Structur.

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Gattung Cedrela L. Cedrele.

(System. Linn. Polyandria Monogynia.)

Cedrela febrifuga Blume.Fieberwidrige Cedrele.

(Surenus. Rumpli Atuboin. Lib. III. Cap 36. lab. 3g. Nces über die Rinde der

Cedrela febrifuga Blume Brandes Archiv Bd 12. p. 33 mit Abbild. Cedrela

Toona Roxh. Coromand. III. t. 238. Förster diss. de Cedrela c. icon optiro. *)

Cedrela Surena Reinwardt)

Die

fieberwidrige

Cedrele wächst nach Blume auf den

Bergen von Java und gehört zu den höchsten Bäumen dieserInsel. Die Stämme werden 160 200 Fufs hoch und erlan-gen 14 15 Fufs im Umfange. Das Holz kommt in der Farbedem bekannten Mahagoniholze nahe, ist aber weicher undleichter. Die Blätter stehen abwechselnd, sie sind abgebro-chen gefiedert; der Blattstiel ist an der Basis höckerig, «rlattund mit rundlichen Linsenkörpern QLoUicelli) bedeckt. JederBlattstiel trägt 6 Vi Paare abwechselnde oder gegen überstehende, oval-längliche oder länglich -lanzettförmige, langzugespitzte, etwas wellenförmige, an der Basis schiefe, glatteBlättchen. Die Blüthen bilden ausgebreitete hängende Rispen,deren Hauptstiele einen Fufs lang und länger, mit Lenticel-len bedeckt sind und sich in mehreren Seitenstielen oft ga-belförmig zerästeln. Der sehr kleine, krugförmige, behaarteKelch hat fünf Zähne und fällt bald ab. Die Coiölle verbrei-tet einen honigartigen Geruch und hat mit ihren fünf Blumen-blättern eine fast glockenartige Gestalt. Diese sind länglich,stumpf, benagelt, weifs, in der Mifte gefaltet und von einemgrünen Streifen durchzogen. Auf dem Blumenboden befindetsich eine aus fünf behaarten gelbrothen oder scharlachfarbenenDrüsen bestehende Nectarscheibe. An der vordem Seite der-selben sitzen die fünf fruchtbaren, behaarten, an der Basisbreiteren Staubfäden. Der Fruchtknoten ist behaart, undeut-lich fünfeckig, er trägt einen zehneckigen Gritfei, mit grofser

*) Lindley und viele andre Schriftsteller verbinden Cedrela febrifuga Blumeund C. Toona Roxb. als Synonyme, doch unterscheidet sich der letztereauf den Gebirgen Bengalens einheimische Baum durch etwas gesägte, untengraugrüne Blätter und blafs röthlichgelbe oder bräunliche glatte Früchte.Die Rinde ist zwar kräftig adslringirend , aber nicht bitler, wie Lindleysagt, und dient in Verbindung mit den bittern Saameii der GuilandinaBondncella häufig als ein Surrogat der Chinarinde.