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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1917
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Cedreleae.

1917

der Baum, mit länglichen, an beiden Enden schmäleren, lederartigen Blät-tern. Die Blumen haben einen fünftbeiligen Kelch, fünf daehziegelförmigzusammeugeneigte Blumenblätter und zahlreiche in fünf Bündel verwach-sene Staubfäden, die sich spiralförmig um den Fruchtknoten winden undverlängerte Staubbeutel haben. Der Fruchtknoten trägt einen sehr kurzenGriffel mit fünfstrahliger Narbe, und hinterläfst eine fast beerenartige ein-facberige Hapsel, welche 2 5 Saamen enthält. Dieser Baum liefert einHarz, Mani genannt, welches der Caranna substituirjt wurde. Keichlichschwitzt es als ein gelber Saft aus, der an der Fuft sich erhärtet und schwarzwird. Die Creolen benutzen es gleich Theer , um ihre Barken und dieSchiffstaue damit zu bestreichen, auch machen sie Fackeln daraus. Eskommt in verschiedener Form vor, je nachdem es erhalten wurde , dasvon selbst aus dem Baume geflossene besteht aus sehr unregelmäfsigen,trocknen, brüchigen, aufsen grauen, innen glänzend schwarzen, geschmack-losen Stücken, von schwach aromatischem Gerüche. Das durch Einschnittegewonnene, welches, ehe es ganz erhärtet ist, in i % Pfund schwerenMassen in Palmblä'ttcr eingewickelt wird, ist etwas schwarzaelblich, weni-ger trocken, leichter schmelzbar und aromatischer, als das erste. Esbrennt mit einer sehr hellen und weifsen Flamme, ohne vielen Geruchoder Rauch zu verbreiten. Wie schon bemerkt, wird diese Drogue voneinigen Materialisten unter dem Namen Resina Carannae verkauft.Guibourt Bist, des Drogues 2. pag, 523.

Familie: CEDRELEAE R. Brown.

C e d r e 1 e e n.

Die Cedreleen, welche Decandolle und Andere als eineAbtheilung der Meliaceen betrachteten, sind Bäume, welchelediglich in den Tropenlandern von Asien und Amerika wach-sen. Ihre Blätter stehen abwechselnd, sie sind nur sehr sel-ten einfach, gewöhnlich abgebrochen oder auch bisweilen un-gleich gefiedert und ohne Blattansätze. Die regelmäßigenZwitterblumen bilden achselständige Rispen 5 sie haben einenfreien, vier- bis iünftheiligen, abfallenden oder bleibendenKelch. Aus einer gleichen Zahl unter dem Fruchtknoten be-festigter , an der Basis breiter und mit den Kelchtheilen al-ternirender Blumenblätter besteht die Corolle. Eine gleicheoder doppelte Zahl, und in diesem letzteren Falle theilweisesterile Staubfäden stehen mit den Blumenblättern abwechselndauf einer stiel- oder scheibenförmigen Verlängerung des Frncht-bodens, sie sind entweder frei (Cedreleae verae), oder ineine Röhre verwachsen (Swietenieae), die beiden Fächer derStaubbeutel öffnen sich mit einer Längenlinie. Der aus dreioder fünf, viele Eychen enthaltende, Kammern bestehendeFruchtknoten trägt einen einfachen Griffel mit kopfförmigergelappter Narbe und hinterläfst eine grofse holzige kapsel-artige Frucht, die in fünf oder drei Fächer getheilt, sich miteben so vielen Klappen öffnet. Die am Rande oder in derMitte befindlichen Scheidewände werden entweder von derFruchthülle selbst, oder von den grofsen Saamenträgern ge-bildet, die mit dem centralen Mittelsäulchen zusammenhängen.