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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1900
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1900

Garcinieae.

mit zahlreichen vielfach verzweigten Aesten, ovalen glänzenden Blätternund büschelförmig in den Blattwinkeln stehenden gelben Blumen, die theilsmännlich, theils Zwitter sind ; sie haben 4 5 bleibende Kelchblätter, ebengo viele Blumenblätter; die zahlreichen Staubfäden sind in fünf flache Bün-del verwachsen und diese alterniren mit fünf grofsen abgestutzten Drüsen.Der drei- bis fünffächerige Fruchtknoten trägt eine fast sitzende drei- bisftintlappige Narbe und hinterläßt eine ovale, apfelförmige , gelbe Beere,welche i3 Saamen enthält, die in einer breiartigen Hülle liegen. Nach"Wright liefert dieser Baum eine Sorte von zeilamschem Gummigutt. Onthe tree, which produce the Gamboge of Commerce-By R. Wright Esq.M D. Madras Journal of literature and science Vol. IV. Nr. i3. Octob.i836. pag. 3oo. tab. 9. Linnaea Bd. 12. pag. 192 und 281. Pharmaceut.Centratblatt 1839. pag. 74. *)

Stalagmitis pictorius Don, Xanthochymus pictorius Roib. X.tinetorius Deeandolle. Ein in Circars einheimischer Baum mit efsbarenFrüchten, ausgezeichnet durch seine linien-lanzettförmigen, zugespitztenBlätter, so wie durch die in den Blattwinkelu büscheiförmig gehäuftenrreiisen Blumen, welchen orangefarbene, ovale, etwas spitze Beeren folgen. Da nach Royle (Illustrations pag. i32.) dieser Baum eine Sorte vonGummigutt liefert, so verschaffte sich Christison eine Probe davon, fande» aber von den beschriebenen Droguen des Handels sehr verschieden.Es bildet schmale Thronen von graugrünlicher , zuweilen auch gelbgrün-licher Farbe, welche wie Harz durchscheinend sind, Es ist ziemlich hart,bei kaltem Wetter pulverisirbar, bildet aber mit dem nassen Finger ge-rieben durchaus keine Emulsion.

Gattung Garcinia L. Garantie.

(Syetem, Linn. Dodecandria Monogynia,)

Der Kelch besteht aus vier bleibenden Blättchen ebenso viel Blumenblätter hat die Corolle. Die Staubfäden sindfrei oder etwas verwachsen. Der vier- bis zehnfächerigeFruchtknoten trägt eine fast sitzende schildförmige, vier- biszehnlappige Narbe und hinterläfst eine fleischige, saftige, ge-krönte Beere, welche vier bis zehn von einer breiartigenHülle umgebene Saamen enthält.

Garcinia Cambogia Desrousseau.Gelbsaftige Gar ein ie.

(Blackwell Herb. tab. 3c>2. Plenk plant, med. tab. 431. Hayne Bd. 6. tab. 4.

Düsseldorf. Samml. Liefer. ij. tab 23. Guimpel et v. Schlechtendal. tab 142.

Zenker Waarenkunde Bd. i. tab. XXI. Cambogia Gutta L. (ex parte). Mango»

stana Cambogia Gärtner.)

Ein in Malabar und Travancore einheimischer hoher Baum,dessen Stamm oft 1012 Fufs im Umfange hat und mit einer

*) Stalagmitis cambogioides Murray, in so zahlreichen Werkenals Mutterpflanze des Gummigutt* aufgeführt, existirt gar nicht. Als Mur-ray die getrockneten Pflanzen und Schriften von König, einem polnischenArzte, der lange in Ostindien lebte, untersuchte, fafste er unglücklicherWeise die Beschreibung seiner Stalagmitis nach einem Exemplare ab, dasaus zwei verschiedenen Arten zusammengesetzt war; et besteht nämlichnach Brown aus einem Zweige von Hebradendron cambogioides, auf denmit Siegellack die Blüthen von Stalagmites ovalifolia aufgeklebt sind.