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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1893
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Garcinieae.

1893

gleiche Zahl von Blumenblättern, oder es sind deren viermit einem zweiblätterigen Kelche vorhanden. Die Staubfädenstehen meistens in unbestimmter Anzahl auf dem Fruchtboden,eine oder mehrere Reihen bildend, frei oder zu einigen Bün-deln verwachsen, die beiden Fächer ihrer Antheren ötfnensich in Längenlinien, nur sehr selten mit ganz kleinen Porenan der Spitze. Der Fruchtknoten ist aus mehreren Carpellenzusammengesetzt, mit der Zahl derselben stimmen die oftverwachsenen, bisweilen nur ganz kurzen Griffel überein undendigen mit einer vierfachen, freien oder schildförmigen ge-meinschaftlichen Narbe. Der äufsere Theil der Fruchthülleist dick, fleischig oder lederartig, der innere bald hart, baldweich und in mehrere Fächer getheilt, die aus diesen letz-teren (EndocarpinmJ sich bilden. Die Saainenlräger (^Pla-centae) sitzen entweder an den Wänden der Fächer oderauf der Mitte des Randes der Scheidewände, sie sind freioder zu einer Centralsäule verwachsen. Jedes Fach enthälteinen oder mehrere bisweilen von einer Pulpe umhüllte Saa-men ohne Eiwe/fs, mit geradem Embryo, dessen Cotyledonendick und meistens mit einander innigst verbunden sind.

Gattung Hebradendron Graham. Gultabaum.

(Systema Linn. Monoecia Monadelphia ?)

Die Blumen sind getrennten Geschlechtes; die männlichenhaben vier häutige bleibende Kelchblättchen, eben so vieleBlumenblätter; die Staubfäden sind zu einer vierseitigen Säuleverwachsen, ihre am Ende stehenden Staubbeutel sind miteinem genabelten umschnittenen Deckelchen versehen. Dieweiblichen Blumen sind unbekannt. Die Frucht ist eine mei-stens vierfächerige, von der sitzenden, gelappten, weich-stacheligen (muricäledj Narbe gekrönte Beere; in jedemFache ist ein Saame, dessen Cotyledonen dick, fest untereinander verwachsen, das fadenförmige Schnäbelchen nachdem Mittelpunkte gerichtet ist.

Hebradendron Cainbogioides Graham.Wahrer oder zeilanischer Guttabaum.

(Graham in Comp, to Bot. mag. II. 199. tab. 127. Cambogia Gutta Linn.

Maogostana Morella Gärtner 11. 106. t. io5. Garcinia Moreüa D e s r. in Lam.

encycl. III. 70!. Lindley Flora Medica pag. ii3.)

Ein mäfsig hoher in Zeilon einheimischer und dort Go-kata oder Kana Goraka genannter Baum. Die Blätter stehengegen einander über, sie sind gestielt, umgekehrt - eiförmig,elliptisch, kurz zugespitzt, lederartig, glatt, glänzend, obendunkelgrün, unten blafs; im frischen Zustande sind die Adern

Geigers Pharmacie II. 2. (art Aufl.) 113