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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1852
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1663

Biittneriaceae.

Die brennend scharfen, Blätter waren sonst unter dem Namen FoliolaOlivellae gebräuchlich.

Toddalia aculeata Persoon oder Paullinia asiatica L.; in diePentandria Monogyn a gehörend. Ein in Ostindien und auf dem Archipeldes südlichen Asiens einheimischer kletternder Strauch mit kornartigerBinde. Die sehr zahlreichen Aeste und Zweige sind zumal die jüngeren,so wie die Blätter mit vielen kleinen, spitzen, gekrümmten Stacheln be-setzt. Jeder Blattstiel trägt drei länglich - lanzettförmige, durchsichtigpunktirte Blättchen, deren Stiele gleich der Mittelrippe auf der unternSeite stachelig, seltner stachcllos sind (Toddalia nitida La m ark). Diekleinen weifsen Blumen bilden Trauben oder Rispen, die ungefähr dieLänge der Blätter haben. Die Blumen sind monöcisch, und es gehörtalso eigentlich die Gattung Toddalia in die aiste Blasse des LinneischenSystems Der Reich ist kurz fünfzähnig, und die Corolle besteht aus fünfBlumenblättern. Männliche und weibliche Blumen stehen auf verschiede-nen Aesten, letztere haben fünf antherenlose Filamente. Der fünf'fächerigeFruchtknoten trägt eine fast sitzende, schildförmig -fünflappign Karbe undhinterläfst eine fast kugelrunde , kirschenähnliche , orangegelbe , fünffur-chige, schwarz punktirte Beere, die in jedem ihrer fünf Fächer einenSaamen enthält. Die Wurzel, zumal deren dunkelrothbraunc Binde,dient gegen Magenschwäche, Wechselfieber u. s. w , sie riecht zumal frischstechend aromatisch und hat einen gewürzhaft bittern Geschmack. Viel-leicht ist sie die Gort ex Toddalia e, welche Geiger in der Pharmaco-poca universalis aufführt. Die pfefferartig schmeckenden Früchte dienenals Zuthat zu Speisen und die aromatischen Blätter werden gleich derWurzelrinde als Arzneimittel benutzt.

Familie: BÜTTNER1ACEAE R. Brown.Büttneriaceen.

Die Büttneriaceen sind Sträucher oder Bäume, die zwi-schen den Wendekreisen und in Neuholland wild wachsen.Ihre Blätter stehen abwechselnd, sie sind einfach, am Randegesägt oder gezähnt, oft handartig gelappt, gewöhnlich mitNebenblättchen versehen und nicht selten mit sternförmigausgebreiteten Haaren besetzt. Die Blumen sind regelmäs-sige Zwitter, welche in Doldentraubcn geordnet, den Blät-tern gegen über stehen. Der Kelch ist fünftheilig: und auch-die Corolle (welche selten fehlt) besteht aus fünf Blumenblät-tern, die an der Basis sackförmig erweitert (Büttnereae verae)oder klein, fast schuppenförmig sind und selbst ganz man-geln (Lasiopetaleae Gay). Die Staubfäden sind in bestimm-ter Zahl vorhanden, gewöhnlich verwachsen, 5, iO, 15 der-selben sind küraer, mit Staubbeuteln versehen und alternirenbündelweise mit den Kelchsegmenten, während tünf frucht-bare Staubfaden gegen über stehen. Der Fruchtknoten istaus drei oder fünf Kammern gebildet und trägt gewöhnlichfünf, seltner drei verwachsene Griffel mit einfachen Narben.Die oft ansehnlich grofse Frucht von fleischig-lederartigerConsisten» ist in drei oder fünf Fächer getheilt, die entwedergeschlossen bleiben, oder sich mit eben so vielen Klappen

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