Araliaceae.
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gefäfscn. Die Frucht ist eine halb zweifächerige KapseL In Amerika wirddie adstringirendc Wurzel, amerikanischer Sanikel, gegen hart-näckige Geschwüre gehraucht.
Die Familien der Cunoniaceae R. Brown, Escallo-nieae R. Brown, Francoaceae Adr. Jussieu, Baue-reae Lindley, und Hydrangeaceae Lindley enthaltenkeine bei uns gebräuchliche Arzneipflanzen.
Aus der Familie der Philadelpheae Don haben wirnur eine einzige Species kurz zu berühren.
Philadelphus coronarius L. Wohlriechender Pfeifenstrauch,wilder Jasmin ; in die Icosandria Monogyn'a gehörend. Ein im südlichenEuropa einheimischer, bei uns häufig in Anlagen gezogener, 4 — 8 Fufshoher schöner Strauch, mit gegen über stehenden, aufrechten Zweigen;gegen über stehenden, gestielten, oval-länglichen, zugespitzten, gezähnten,runzlkh - aderigen, auf'beiden Seiten mit zerstreuten kurzen Härchen be-setzten oder glatten Blättern, und am Ende der Zweige zwischen denBlättern in fünf- bis neunblüthigen Büscheln stehenden, mälsig grofsen,weifsen, wohlriechenden Blumen, welche im Juni erscheinen; sie habeneinen vierspaltigcn Belch , und eine gleiche Zahl noch einmal so grofserBlumenblätter. (Es gibt aueb, eine gefüllte Form ) Die Frucht ist |einevier - bis füuffächerige Kapsel und die Saamen sind von einem häutigenUmschlage umgeben. Die Blumen , welche frisch wie Jasmin riechen,waren ehedem unter dem Namen Flor es Philadelphi, Syringaealbae, J asm inj sylvestris officinell. Durch Destillation mit Wasserliefern sie ein angenehm riechendes Wasser. Oefters wird aus ihnen dasfälsche Jasminöl (vergl. p. 686) bereitet. Durch Trocknen verlieren sieihren Geruch. Die Blätter werden mit denen von Schinus Molle ver-mengt , in Italien zum Salat gethan.
Familie: ARALIACEAE Jussieu.
Araliaceeu.
Diese den Umbelliferen nahe stehende Gruppe besteht ausBäumen, Sträuchern oder perennirenden Kräutern, von denennur allein die Adoxa in Europa einheimisch ist, während alleübrigen vorzugsweise den wärmeren und gemäfsigten Gegen-den von Asien und Amerika augehören. Die Stämme sindknotig und haben cylindrische Zwischenräume-, die Blätter sindzusammengesetzt oder einfach, abwechselnd; ihre Blattstieleumfassen breit scheidenartig den Stengel; die Blattansätze man-geln. Die Blumen sind Zwitter oder polygamisch; sie stehenvon Hüllen umgeben in Dolden oder kopfförmig vereint, seltnerin Aehren. Der Kelch ist mit dem Fruchtknoten verwachsenund hat einen kleinen, ganzen oder gezähnten, Saum. In derKnospe liegen die Blumenblätter klappig (valvalaj gewöhn-lich sind es fünf, seltner zehn, bisweilen mangeln sie ganz;mit den Kelchzähnen abwechselnd sitzen sie auf einer drüsigenScheibe ober dem Fruchtknoten. An derselben Stelle sind
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