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Saxifragaceae.
fachen Narben und hinterläfst eine einfächerige, zweiklappige,zweischnabelige Kapsel, in deren Mitte der Saamenträger mitden glänzenden Saamen sich befindet.
Chrysosplensum alternifolium L.
Wechselblätteriges Milzkraut, Gold-Steinbrech,Goldmilz, Steinkresse.
(Flor. Oanica tab. 366. Schkuhr Handbuch lab 108. Sturm Deutschi.Flora tab. 12.)
Die Goldmilz ist ein kleines zartes ausdauerndes Pflänzchen,das häufig in feuchten schattigen Waldungen, an Quellen undkleinen Bächen sich findet. Aus der weifslichen faserigen Wurzelkommt ein finger- bis handhoher, zarter, dreieckiger, oben gabel-förmig ästiger Stengel. Die Wurzelblatter stehen im Kreis,die des Stengels abwechselnd, sie sind klein, nierenförmigrundlich, gekerbt, gestielt, glänzend hellgrün, mit einzelnenzarten Haaren besetzt. Die im \>ärz oder April erscheinendenBlumen bilden eine flache, von Blättern umgebene Dolden-traube, die sich schon von ferne durch ihre schön gelblich-grüne Farbe auszeichnet. Gewöhnlich trägt der achtlapigeKelch 8 Staubfäden, bisweilen hat er 10 Segmente und ebenso viele Filamente.
Officinell ist das Kraut, oder vielmehr die ganze blü-hende Pflanze: Herba Chrysosplenii, Nasturtii pe-traei, Saxifragiae aureae. Es hat einen scharfen kres-senartigen Geschmack.
Vorwaltende Bestandteile. Flüchtige Schärfe(?).Ist näher zu untersuchen.
Anwendung. Ehedem wurde das Kraut ais gelinde eröffnendes Mittelbei Leberkrankheiten gebraucht. Es soll sowohl frisch, als gekocht genossenheftiges Erbrechen veranlassen, und auch den Schafen schädlich seyn.
Geschichte. Der Name Chrysosplenium scheint zuerst Lei Tabernaentonta-nus vorzukommen, welcher alte Botaniker und Arzt eben nicht viel von der "Wir-kung dieser Pflanze weifs, und nur erinnert, dafs man sie bei Verstopfungender Leber und Milz angerathen habe, und sie in Sachsen Hepatica aureanenne. Andere rühmen ihre diuretischen Kräfte. Im Jahre 1768 schrieb Pallasin Strasburg eine Inauguralabhandlung über diese niedliche Frühlingspflanze.
Cliry sosplenium oppositifolium L. Gegenblä'tterige Gold-milz, Berg-Goldmilz Eine der vorigen ähnliche, aber seltnere, mehrauf Gebirgen vorkommende und viel kleinere zartere Art, mit viereckigemStengel, gegen einander über stehenden , kürzer gestielten Blättern. DasKraut, Herba Chrysosplenii oppositifolh, kommt in seinen Ei-genschaften mit dem vorigen überein, und wird wie dieses angewendet.
Heuchera americana L. Amerikanische Heuchere ; in die Pentan-dria Dieynia gehörend. Eine in Kordamerika einheimische ausdauernde,klebrig-haarige Pflanze mit rundlich gelappten, gezähnten Wurzelblättern;ästigem, gabelförmig-rispenartigem Schaft, bauchigem fünf zähnigem Kelch,fiintblätteriger röthlicher Blumenkrone und lang hervorstehenden Staub-