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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1372
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Araliaceae.

auch die Staubfäden befestigt, deren eben oder noch einmal soviel als Blumenblätter vorhanden sind. Der Fruchtknoten ist aus212 Ovarien gebildet, deren jedes ein Eichen enthält, dieaber bei weitem nicht alle ausgebildet werden ; er trägt ebenso xiele meistens bleibende Griffel mit einfachen Narben. DieFrucht ist eine von den Kelchresten gekrönte oder nackteBeere, deren Saamen umgekehrt in ihrem Gehäuse hängen.Diese haben ein fleischiges Eiweifs und einen kleinen centra-len Embryo, dessen Würzelchen in der Nähe des Nabels liegt.

Gattung Panax L. Kraftwurz.

(Sjstem. Linn. Poljgamia Dioecia )

Die polygamischen Bliithen haben einen sehr kurzen un-deutlich fünfzähnigen Kelch, fünf Blumenblätter, eben so vieleDer Fruchtknoten trägt zwei oder drei kurze

Staubgefäfse

Griffel und hinterläfst eine fleischige rundlich zusammenge-drückte oder zweiknöpfige, zweifächerige, zweisaamige Beere.

Panax Schin-seng Nees.

Wahre Kraftwurz , Chinesischer oder Japanischer

Ginseng.

(Wallich plant, asialic. rarior. tab 137. Düsseldorf. Samral. Suppl. 5. tab. 16.Pharmaceut, Cenlralbl. 3. Jahrgang (i832). Tab. 3. Panax pseudo-Ginseng

Wal lieh )

Eine perennirende Pflanze, die in China, Japan, in derTartarei und in Nepal wild wächst. Wallich fand sie, docheben nicht sehr häufig auf der Spitze des Berges Sheopore,wo sie im Juni blühete und im August ihre Frucht reifte. DieWurzel besteht aus 3 5 in einen Büschel genäherten finger-dicken Knollen, die 2 3 Zoll lang, glatt, quer und parallelschwach gerunzelt, in einen dicken wurzelartigen Faden ver-dünnt, gelblichgrau, innen mehr gelb, saftig, geruchlos sindund dabei nur äufserst schwach, schleimig, kaum gewürzhaftschmecken. Der Stengel ist aufrecht, einfach, schlank, untenfederkiel- bis fingersdick, 1 2 Fufs hoch, am Ende etwasbehaart, blafsgelb, an einer Seite oft etwas purpurfarben. AmEnde des Stengels stehen quirlartig, 3 4 fingerförmige Blät-ter, deren 35 Blättchen ungleich, die mittleren gröfser,die seitlichen kleiner, alle lanzettförmig, zugespitzt, gestielt,an beiden Enden sehr verschmälert, doppelt und fein gesägt,zuweilen eingeschnitten, an den Venen wie an der Mittelrippeoben mit weifsen Borsten besetzt sind. An der Spitze desStengels steht die kugelige Dolde, 20 30 kleine Zwitter-blüthen tragend; ihre Hülle besteht aus einigen grünen Bor-sten, die Blumenblätter sind lanzettförmig, spitz, (weifsgrün-lich). Die Früchte sind runde, glänzend scharlachrothe, vonden Kelchzähnen gekrönte Beeren von der Gröfse einer klei-