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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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Roseae.

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inversa seu appensaj eiweifslosen Saamen. Diese enthalteneinen geraden Embryo, mit nahe am Nabel stehendem, nachoben gerichtetem Würzelchen und ganzen, etwas flachen,weifsen, ölreichen Cotyledonen.

Galtung Rosa L. Rose.

(System. Linn. Icosandria Polygynia.)

Die Merkmale der Gattung sind dieselben, wie die derFamilie.

Rosa centifolia L.Gewöhnliche Gartenrose, Centifolie, hundert-blätterige Rose.

(Biackwell Herb. tab. 78. Plenk plant, med. tab. 402. Hayne Bd. 11. tab. 29.Düsseldorfer Samml. Lief. 10 tab. 8 Guimpel et v. Schlechtendal tab 40.)

Diese allbekannte und beliebte Zierpflanze der Gärtenwächst nach dem Berichte des Marschalls von Bieberstein amöstlichen Abhänge des kaukasischen Gebirges wild. Es istein schöner 412 Fufs hoher, stachlicher Strauch, der sichauch baumartig ziehen läfst 5 die Blätter sind unpaarig gefie-dert mit eiförmig-stumpfen oder ovalen Blättchen; der Blatt-stiel ist drüsig, aber ohne Stacheln und mit lanzettförmigenungetheilten, am Rande drüsigen Afterblättchen besetzt. Diein unsern Gärten immer gefüllten Blumen, welche im Mai undJuni erscheinen, stehen einzeln oder gewöhnlich zu zwei oderdrei beisammen, am Ende der Zweige auf steifborstigen Blu-menstielen. Von den Kelchabschnitten sind zwei auf beidenSeiten gefiedert-getheilt, einer auf einer Seite, und zweiganz ohne alle Abschnitte oder Blatttheilchen ->Q, alle mitDrüsen besetzt, so wie am Rande und innen weifsbehaart.Die Blumenkrone ist grofs, fast halbkugelig, innen concavund besteht aus vielen dicht gedrängt concentrisch stehendenBlumenblättern, die blafsroth und besonders halb geöffnet,im Innern das reinste schöne Roth zeigen und den lieblichstenRosengeruch ausduften. Die gewöhnlichsten Varietäten möch-ten die nachstehenden seyn:

a. vulgaris Seringe (provincialis Miller); sie unter-scheidet sich durch einen mit vielen Staeheln versehenenStengel, grofse, runzliche, ungleich gezähnte oder gesägteBlätter, sehr lange, mit Nebenblättchen versehene Blumen-

l

*) Auf diese Structur gründet sich das schon bei sehr alten Schriftstellern vor-kommende naturhistorische Räthsel:

Quinque sunt fratres Tres sunt barbati

Sine barba sunt duo nati Unus ex his quinque

Non habet barbam utrinque.