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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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Cucurbitaceae.

häuft die grofsen weifsen Blumen, deren Corollen sich stern-förmig ausbreiten. Die Früchte sind gewöhnlich flaschen-oder keulenförmig, 16 Fufs lang, bei der Reife schmutziggelb und enthalten ein wässeriges gelbes Fleisch, in welchemdie länglich-vierseitigen, gelblichen oder graubraunen Saa-men liegen. Loureiro unterscheidet drei Hauptformen: diegemeinste mit cylindrischer sehr langer Frucht und dickemefsbarera Fleische5 die rundliche oder ovale, die gröfstevon allen, deren Rinde zu grofsen Gefäfsen dienlich ist, danneine dritte flaschenförmige, nicht efsbare, bittre, derenSchale zur Aufbewahrung von Flüssigkeiten sich am besteneignet.

Officinell ist der Saaine: Semen Cucurbitae', er istplatt gedrückt, etwa _% Zoll lang und 3 Linien breit, linien-förmig, im frischen Zustande weifs, länger aufbewahrt wirder grau, er ist von zwei Furchen durchzogen, an beidenEnden stumpf, mit eingedrückter Spitze und verdicktem Rande.Unter der etwas dicken Schale liegt der geruchlose, mildeölig schmeckende Kern.

Vorwaltender Bestandtheil: fettes Oel.

Anwendung. Man gibt die Saamen, die zu den Seminibus truatuor fri-gidis majoribus gehörten , in Emulsion ; auch hatte man als Präparat ein ausge-preßtes fettes Oel, Oleum Cucurbitae.

Geschichte. Ob der Flaschenkürbis den Griechen und Römern bekanntwar, ist schwer auszumitteln, allein im Mittelalter war er in Europa schon all-gemein verbreitet, indem Karl der Grofse verlangte, dafs die Pächter seinerLandgüter ihm die Pflanze in aen Carlen zögen. Hieronymus Tragus £ab eineder ersten besseren und kenntlichen Abbildungen und Beschreibung der Calebasse.

GaUwiff Cucurbita L. Kürbis.

(System. Linn. Monoecia Syngenesia.)

Die Blumen sind einhäusig, der Kelch röhrig oder keu-lenförmig nach oben erweitert, und mit der Corolle stark ver-wachsen. Diese ist glockenförmig. In der männlichen Blumesind 2 Paar verwachsene und ein freier Staubfaden, mit anden Enden gekrümmten zusammenhängenden Staubbeuteln.Die weiblichen Blumen haben drei verdickte zweilappigeNarben. Die fleischige Frucht ist drei- bis fünffächerig undenthält stark zusammengedrückte Saamen mit deutlich her-vortretendem verdicktem Rande.

Cucurbita maxima Duchesne.Grofser oder Riesenkürbis.

(Tournefort Institut, pag. ic6. Nr. 2. tab. 34. Cucurbita Potiro Persoon.)

Eine aus dem südlichen Asien stammende, bei uns öfterseultivirte jährige Pflanze mit rankendem Stengel und sehrgrofsen, herzförmig ausgeschnittenen, zugerundeten, am Blatt-