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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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Cucurbitaceae.

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Pharmacia Bd. i3. p. 76 nachzusehen ist. Die Früchte werden unreif, häufigroh als Salat u. s. w. gegessen, oder als Gemüse zubereitet. Auch macht mandie kleinen und die grofsen Gurken mit Salz oder Essig und Gewürzen ein(Salz Essiggurken) und benutzt sie als Beiessen zu Fleisch u. s. w.

Geschichte Dioscorides redet von den Gurken unter dem Namen K0A0-jttjvScc, Apifius gedenkt derselben unter dem Namen Cucumeres und gibt ver-schiedene Methoden an, wie sie die Römer zuzubereiten pflegten. Die Sitte,Gurken einzumachen, ist schon sehr alt, indem bereits Athenaeus davon spricht;wahrscheinlich um den Geschmack pikanter zu machen, wurde Senf zugesetzt.Zur Mäfsigung der Hitze in heftigen Gallenfiebern liefs Alexander TrallianusGurkensaft nehmen.

Noch werden manche andere Arten von Cucumis ihrer eisbaren Früchtewegen eultivirt, die hier nur kurz berührt werden ltönnen.

Cucumis acutangulus L. (Luffa Cav. Papongaye) , auf den Mas-carenhas einheimisch.

Cucumis Dudaim L. Persische Gurlie, Apfelmelone.

Cucumis prophetarum L. Prophetengurhe.

Cucumis anguinus L. und C. flexuosus L. Schlangengurken, nichtmit der gewundenen Varietät der gemeinen zu verwechseln.

Cucumis macrocarpos Wenderoth. Magaz. für Pharm. Bd.24. pag. 262.

Gattung Lagenaria Seringe. Flaschenkürbis.

(System. Linn. Monoecia Syngenesia.)

Die Blumen sind einhäusig. Der Kelch ist glockenförmig,die Segmente des Saumes pfriemenförniig oder etwas breit,kürzer als die liöhre. Die weifsen Corollen sind röhrig, nachoben trichterförmig erweitert uud unterhalb des Kelchrandesangewachsen. In den männlichen Blumen sind vier Staubfä-den paarweise verwachsen, der fünfte frei. Die weiblichenBlumen haben fast keinen Griffel, aber drei dicke, zweüap-pige, körnige fgranulosaj Narben. Die 35fächerige Fruchtenthält umgekehrt - eiförmige, zusammengedrückte, an derSpitze zweilappige Saamen mit aufgeworfenem Bande.

Lagenaria vulgaris Seringe.

Gemeiner Flaschenkürbis, Herkuleskeule,

Calebasse.

(Blackwell Herbar. lab. 52a. a. b. Plenk plant, med. tab, 6g5. Cucurbita la-genaria Rumph et Linn. Calebassa, Herb Amboiu. Lib. 5 Cap. 38 pag. 3gj.tab. 144. Cucurbita leucantha Duchesne.)

Eine im südlichen Asien einheimische und vielfältig inwarmen Ländern, bei uns seltner eultivirte jährige Pflanze.Der Stengel klettert an nahen Gegenständen hinauf, er ist,wie die ganze Pflanze, weichhaarig, etwas klebrig und ver-breitet einen bisamartigen Geruch. Die Blätter sind herzför-mig, stumpf abgerundet, gezähnt, auf der untern Seite mitzwei Drüsen versehen, graugrün. Die Banken sind 3 5spaltig. In den Sommermonaten erscheinen einzeln oder ge-

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