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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 1 (1839)
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Ericeae.

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Heith Abbat beobachtete in den jüngsten Zeiten an sieh selbst, dal's dergedachte Honig Kopfweh, Erbrechen u. s. w. veranlasse.

Rhododendron maximum L. Grölster Alpenbalsam; in Nord-amerika einheimisch: ein schlanker, 7-8 Fufs hoher und höherer Strauch,mit sehr grofsen lederartigen Blättern (siehe oben bei R. Chrysauthum)und am Ende der Zweige in (lichten Sträufsen oder Dolden stellenden,ansehnlichen, blal'srothen Blumen, deren obere Blumenblätter innen grünpunhtirt sind. Die jungen Triebe sind dicht mit Drüsen besetzt, welcheeinen harzigen klebrigen Saft absondern. Die Blätter: Folia Rhodo-dendri maxiini, werden in den vereinigten Staaten, wie in Europa oioder sibirischen Schneerose benutzt Auch von dieser Art, so wie vonRhododendron punetatum Andrews sammeln die Bienen nach Michauxeinen giftigen Honig ein.

Ralmia latifolia L. Breitblätterige Kalmie. Ebenfalls in die De-eandria Monogynia gehörend. Ein in Nordamerika einheimischer, bei unsals Zierpflanze gezogener, sehr schöner, 2 8 Fufs hoher, immergrünerStrauch, mit braur.en Zweigen, abwechselnden oder zu dreien stehenden,lang gestielten, länglichen, spitzigen, ganzraridigen, glatten, oben dunkel-grünen, unten blafsgrünen, glänzenden Blättern, und am Ende der Zweigein klebrigen Doldentrauben stehenden, schönen rothen, spätar immer bläs-ser werdenden Blumen, deren Corolle präsentirtellerformig, innen mit 10Grübchen, welche die Staubbeutel enthalten , aufsen mit eben so vielenHöckern versehen sind. Die Frucht ist wie bei Rhododendron Die Blät-ter: Folia Kalmiac latifoliae, sind narkotisch und werden in Ame-rika gegen Diarrhöen, äufserlich gegen Herpes gebraucht- Pferden ist diePflanze sehr schädlich, während Hirsche und Fasanen sie vertragen. Dochsoll das Fleisch der Vögel, welche im "Winter die Früchte fressen, sehrgiftig seyn. Nach Bar ton hat man in Pensylvanien in der Nähe von Phi-ladelphia beobachtet, dafs die Bienen aus den Blumen dieser Ralmia eben-falls einen giftigen Honig eintragen, was auch von andern Arten dieserGattung gilt, wie von Ralmia angustifolia L., K. hirsuta "W alter u. s. vr.

Gattung Ledum L. Porst.

(System. Linnaean. Decandria Monogynia )

Der Kelch ist fünfzähnig, die radförmige Corolle lief infünf Abschnitte getheill. Fünf bis zehn Staubfäden sitzen amBande des Nectarringes, ihre Staubbeutel öffnen sich an derSpitze mit zwei Löchern. Der bleibende Griffel trägt eine kurzfünflappige Narbe. Die fünffächerige Kapsel Mnet sich amGrunde, während ihre Klappen an der Spitze vereinigt bleiben.

Ledum palustre L.Sumpfporst, wilder Rosmarin, Mottenkraut, Kienrost, Krenze

u. s. w.

(Plenk plant, med. tal>. 3?7 Hayn« Bd. 4. *ab. 21. Düsseldorfer Sammlung

Liefer. 4. tah. 21. Mann Deutschlands wildwachsende Arzneipflanzen. j.o Liefer.

Guimpel et ». Schleclaer.dal t. 53. Brandt u. Ralzeburg Giftgewächse, t. si.)

Der Porst ist eine Sumpfpflanze, die sich vorzugsweisein kälteren Gegenden vorfindet und in Torf- oder Moorboden,im südlichen Deutschland auf höheren Bergen, im nördliche-ren Europa, Asien und Amerika aber auch in der Ebne vor-kommt. Es ist ein kleiner, etwa i 1 /», doch auch 3 4 Fufshoher, immergrüner Strauch, mit abwechselnden Aester. und